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Loxone stellt kurioserweise keinen Funktionsbaustein bereit, der einen Impuls bei einer Änderung eines Analog- (oder Digital-)Wertes ausgeben kann. Diese Funktion ist dann interessant, wenn die Änderung eines Wertes eine Aktion auslösen soll, beispielsweise das Triggern eines Analogspeichers.

Mit diesem Trick kann man einen Impuls bei Wertänderung generieren:

Der Wert wird an einen UNGLEICH-Baustein angeschlossen sowie an einen Merker gegeben. In den Eigenschaften des Merkers wird definiert, dass der Merker den Wert um einen Zyklus verzögert ausgeben soll.

Der Merker wird nochmals ins Projekt gezogen und mit dem Originalwert am UNGLEICH-Baustein verglichen.

Ändert sich der Analogwert beispielsweise von 5 auf 3, liegt für einen Zyklus am UNGLEICH-Baustein einerseits der neue Analogwert 3 an, am verzögerten Merker aber noch der alte Wert 5, was einen kurzen Impuls auslöst. Muss der Ausgangsimpuls länger sein, sollte noch ein Monoflop mit notwendiger Impulslänge nachgeschaltet werden.

2 Comments

  1. Danke Christian für die Idee. Ich hab sie so schon mehrfach verwendet, störte mich aber immer wieder an dem zusätzlich benötigten Merker und der "Verzögerung".

    Daher hab ich ein wenig geknobelt und kam auf die Idee/Umsetzung unten. Die zwei Elemente sind ein Differenzschwellwertschalter und ein Analogspeicher. Der Startimpuls ist (nur) nötig, wenn der Analogwert zum (Neu-)Start des Miniservers einen Wert ungleich 0 haben könnte.
    Da sie quasi durch die Änderung selbst schaltet, gibt es keine wirkliche Verzögerung und der Merker ist damit auch nicht mehr nötig. Vielleicht hilft das ja dem ein oder anderen als kleine Alternative.


    PS:

    In meinem Fall reagiere ich nur auf ganzzahlige Änderung. Wenn es im kommastelligen Bereich überwacht werden soll, sollte der Differenzwert entsprechend halb so groß sein, wie die gewünschte Abweichung/Schwelle.

    Natürlich kann man den Ausgang AQ auch direkt an V anschließen. Im Beispiel dient dazu, dass hier keine Linien kreuz und quer laufen und man es dann schlechter erkennt.

    Der "Analogwert Ausgang" kopiert natürlich quasi den "Analogwert Eingang", so dass er fast unnötig wirkt. Allerdings muss man sich bewusst sein, dass der Wert am Eingang ggf. einen Zyklus früher bereitsteht als der Ausgang. Je nach weiterer Verwendung kann das durchaus nützlich oder hinderlich sein.


    1. Guter Lösungsansatz. Vom Ressourcenverbrauch wahrscheinlich höher.

      Loxone hätte seit Jahren so einen einfachen Baustein implementieren können, leider passiert in den Logikbausteinen seit Jahren überhaupt nichts mehr.