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Der go-e Charger+ (auch go-eCharger HOME+ und HOMEfix genannt) ist ein Typ-2 Charger der Firma go-e in Kärnten / Österreich. Siehe https://go-e.co/produkte/go-echarger-home/ Er ist im Vergleich zu anderen Wallboxen günstig und dank offener Schnittstelle relativ einfach anzusteuern.

Es gibt 2x2 Varianten: mit 11 kW und 22 kW (maximale Ladeleistung) sowie mit oder ohne den Zusatz 'fix'. Modelle mit 'fix' werden direkt an das Stromkabel angeschlossen. Modell ohne 'fix' werden über Steckdosen angeschlossen und sind portabel. Anschluss an roten 16A CEE Stecker beim Modell mit 11 kW und an roten 32A CEE Stecker beim Modell mit 22 kW. Mittels Adapter (Zubehör) kann die portable Fassung auch an 16A CEE blau, 16A CEE rot, 32A CEE blau, T23 oder normalen Schuko-Stecker gesteckt werden. Die Ansteuerung via Loxone ist in allen Fällen gleich.

In Deutschland fördert die KfW nur den go-eCharger HOMEfix 11 kW. In Österreich werden abhängig vom Förderprogramm sämtliche go-eCharger gefördert.

Vorbereitung

Folgende Dinge müssen vor Einbinden des go-e Chargers in die Loxone erledigt werden:

  • Standort für go-e Charger bestimmen - dort, wo der go-e Charger hinkommt muss ein ausreichend guter WLAN Empfang sein. Achtung: Garagenwände sind oft nicht WLAN tauglich, die WLAN-Stärke des go-e Chargers ist nicht umwerfend und er hat nur eine Antenne (d.h. verwendet für seinen Accesspoint denselben Channel wie fürs Senden/Empfangen von Daten) → am besten in/neben der Garage einen WLAN Extender oder noch besser WLAN Access-Point einrichten.
    Auch sollte der Standort in der Nähe der Ladestelle des Elektroautos sein - niemand wird mit meterlangen Ladekabeln am Garagenboden glücklich. Fürs Aufhängen von Ladekabeln (und dem Ladestecker) gibts günstige Halterungen.
    Der go-e Charger hat eine Befestigungsplatte, die man leicht an die Wand schrauben kann.
  • go-e Charger kaufen und an den Strom anstecken - der go-e Charger kommt mit einem 32A Stecker - d.h. du brauchst in der Garage einen 32A Anschluss (die großen roten) oder einen Zwischenstecker (auch von go-e erwerbbar). Die Zwischenstecker von go-e stellen sicher, dass über einen z.B. 16A Stecker auch nur 16A Strom gezogen werden können.
    Sobald der Strom da ist, sollten die LEDs des go-e Chargers leuchten.
  • go-e Charger App am Handy installieren - der go-e Charger braucht (zumindest fürs Einrichten) eine Handy-App - siehe Android-App bzw. i-Phone App
  • go-e Charger ins WLAN bringen - der go-e Charger hat einen internen WLAN AccessPoint zum Einrichten. Mit diesem muss man sich per Handy verbinden (SSID "go-e-<letzte Stellen der Seriennummer>") - dann hat man am Handy zwar kein Internet, aber kann über die App den go-e Charger einrichten.
    In der go-e Charger App das Haus-WLAN einrichten: Im Menüpunkt Cloud die SSID und Passwort des Haus-WLANs eingeben
  • dem go-e Charger eine fixe IP Adresse zuweisen - um mit dem go-e Charger kommunizieren zu können, muss man ihm eine fixe IP-Adresse zuordnen. Das geht (leider) nicht über den go-e Charger selbst, sondern nur über den Router: Am Router unter "DHCP Client List" den go-e Charger suchen ("go-eCharger") und dessen MAC-Adresse merken. Dann am Router unter DHCP - Address Reservation oder IP & MAC Binding die MAC-Adresse mit einer fixen IP-Adresse versehen. Nach Restart des Routers und des go-e Chargers sollte er dann immer diese IP Adresse haben.

Wenn alles passt, dann sollte die API des go-e Chargers auf einem Browser aufrufbar sein: http://<ip-adresse>/status sollte in etwa folgendes Ergebnis liefern:

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Die Dokumentation der API des go-e Chargers findet man unter https://go-e.co/app/api.pdf (bzw. https://github.com/goecharger/go-eCharger-API-v1 bzw. hier hochgeladen falls die Website down ist). Sie ist aktuell nicht vollständig dokumentiert - folgende Punkte fehlen bzw. sind falsch:

  • tmp - immer "0", wurde durch das temperatur-array tma ersetzt

  • tma - array aller 4 Temperatursensoren in °C (z.B. [24.00,24.12,23.38,23.38])

  • amt - die maximale Amperezahl wenn diese durch die Temperatursensoren limitiert ist (bzw. "32" wenn es nicht limitiert ist)

  • txi - das transmit interface und in der Home+ immer "0"

go-e Charger mit Loxone verbinden

Die Templates VO_go-e charger.xml und VI_go-e charger.xml laden und unter C:\ProgramData\Loxone\Loxone Config <version>\Templates\VirtualOut bzw. ...\VirtualIn speichern. Dann die Config starten. In der Loxone Config Miniserver / Virtuelle Eingänge auswählen und über den Ribbon "Vordefinierte HTTP-Geräte" den "go-e charger" laden. Dasselbe unter Virtuelle Ausgänge.

Danach muss noch bei beiden die URL angepasst werden:
Miniserver / Virtuelle Eingänge / go-e charger: http://<ip-adresse>/status
Miniserver / Virtuelle Ausgänge / go-e charger: http://<ip-adresse>
ACHTUNG: kein https und sonst auch nix dazuschreiben!
Die restlichen Werte (Abfragezyklus, Timeout, Anzahl erlaubte Timeouts bzw. Verbindung nach Senden schließen, Trennzeichen, Befehl bei Verbindungsaufbau) könnt ihr so (meist leer) lassen. 10s Abfragezyklus ist nicht zu hoch.

Nach dem Speichern in den Miniserver sollten unter Virtuelle Eingänge dann Daten zur Verfügung stehen bzw. über Virtuelle Ausgänge Daten geschrieben werden können.

Werte lesen und schreiben

Die virtuellen Ein- und Ausgänge können direkt in der Loxone Config verbunden werden und ihre Werte über die Logik gesetzt bzw. ausgelesen werden. Die entsprechenden Befehle bzw. das Parsen der Antwort bzw. das Umwandeln von Werten in die passenden Wertbereiche ist in den Ein- und Ausgängen bereits fertig umgesetzt. Es sind derzeit nur folgende Ein- und Ausgänge in den Templates umgesetzt - bei Bedarf können weitere gerne mit aufgenommen werden (welche es gibt, siehe Dokumentation der API des go-e Chargers):

Eingänge:

  • energy_total - gesamt (d.h. bei allen Ladungen bisher) geladene Energiemenge in kWh
  • energy_current - bei aktuellem Ladevorgang bisher (oder bei letztem Ladevorgang) geladene Energiemenge in kWh
  • status - status des go-e Chargers (0 - Ladestation inaktiv, 1 - Ladestation bereit, kein Fahrzeug, 2 - Fahrzeug lädt, 3 - warte auf Fahrzeug, 4 - Ladung beendet, Fahrzeug noch verbunden) 
  • energy - aktuelle Ladeleistung in kW
  • charge_limit - aktuelle Ladebegrenzung in Ampere
  • unlocked_by - Nummer der RFID-Karte, die für die Ladung benutzt wurde oder 0, wenn ohne RFID-Karte
  • ampere phase 1, ampere phase 2, ampere phase 3 - Ampere je Phase (sinnvoll zur Berechnung der Anzahl an verwendeten Phasen)
  • error - Fehler (siehe Dokumentation)

Ausgänge:

  • allow_charging - soll geladen werden oder nicht
  • charge_limit - gewünschte Ladebegrenzung in Ampere

Mit Wallbox Baustein verbinden

In den meisten Fällen wird man die Werte mit dem Wallbox Baustein in der Loxone Config verbinden wollen. Dieser Baustein dient dazu die Wallbox in der App zu visualisieren bzw. Soll-Werte für die Wallbox zu definieren bzw. manuell zu überschreiben. Folgende Parameter müssen dabei gesetzt werden:

  • Verknüpftes Ladestationsgerät - nicht verknüpfen, da der go-e Charger nicht verknüpfbar ist
  • Profilnamen - wer mittels RFID Karte tracen will, wer wieviel geladen hat, kann hier 2 Profile eingeben, die dann mittels Ip ("Profil") Eingang aus unlocked_by ("uby") vom go-eCharger gesetzt werden (der go-eCharger kennt wesentlich mehr Profile, hier muss auf 2 gruppiert werden)
  • Lm ("Limitierungsmodus") - auf 2 setzen, wenn z.B. je nach Überschuss der Eigenstromerzeugung stärker oder weniger stark geladen werden soll
  • Lr ("Limitierungsmodus beibehalten") - nur anhaken, wenn eine Übersteuerung der Limitierung durch die Loxone-Visualisierung auch fürs nächsten Laden beibehalten werden soll 
  • As ("Automatischer Ladebeginn") - auf 1 setzen, wenn auch das über die Loxone gesteuert werden soll (über Eingang Ie)

Wallbox Baustein mit Logik beschalten

Folgende Eingänge des Wallbox Bausteins eignen sich für die Beschaltung mit Logik → intelligentes Laden des Autos:

  • Ie ("Enable") - zum Starten/Beenden einer Ladung (solange der und auch Ic ("Connected") gesetzt ist, wird geladen. Am besten hier einen Merker (hier "Laden") verknüpfen, der mit entsprechender Intelligenz gesetzt wird. Beispiel dafür siehe go-e Charger+#Intelligent Laden mit intelligenter Ladeleistung.
  • Ic ("Connected") - mit einem Statusbaustein verbinden (siehe rechts), der aus dem Status des go-eChargers ("car") erkennt, ob das Auto angesteckt ist (Achtung: der Status 3 - "Warte auf Fahrzeug" - heißt, das Fahrzeug ist eingesteckt aber die Wallbox liefert keinen Strom - d.h. sollte eigentlich "Warte auf Freigabe" heißen)
  • AIc ("Power") - zum Darstellen der aktuellen tatsächlichen Ladeleistung → mit dem virtuellen Eingang energy ("nrg" - Xter Wert) verbinden
  • AIe ("Energy") - zum Darstellen der gesamten bisherigen Ladeleistung (über alle Ladungen hinweg) → mit dem virtuellen Eingang energy_total ("eto") verbinden
  • AIl ("Limitation") - zum Setzen der Ladeleistung (wenn Q1 ("Ladevorgang aktiv")). Am besten hier einen Merker (hier "Ziel Ladeleistung") verknüpfen, der mit entsprechender Intelligenz gesetzt wird. Achtung: Loxone arbeitet immer mit kW, der go-eCharger aber mit Ampere. Beispiel für intelligente Berechnung der Ladeleistung siehe go-e Charger+#Intelligent Laden mit intelligenter Ladeleistung.
  • Ip ("Profile") - zum Setzen des aktuellen Ladeprofils → mit dem virtuellen Eingang unlocked_by ("uby") verbinden

go-eCharger mit Wallbox Baustein steuern

Der Wallbox Baustein in der Loxone Config zeigt jetzt, wie der go-eCharger agieren soll. Jetzt muss nur mehr der go-eCharger vom Wallbox Baustein angesteuert werden. Achtung: zuerst ausprobieren, damit hier nicht potentiell falsche / schädliche Werte gesetzt werden (z.B. Ladeleistung, die der Schütz nicht liefert oder ständiges Ein/Aus beim Laden)

  • Q1 ("Ladevorgang aktiv") - soll geladen werden oder nicht → mit dem virtuellen Ausgang allow_charging ("alw") verbinden
  • AQl ("Ladebegrenzung") - auf wieviel kW soll die Ladung begrenzt werden → über eine Logik von kW auf Ampere umrechnen und dass dann an den virtuellen Ausgang charge_limit ("amp") hängen. Die Umrechnungslogik muss auch die Anzahl der Phasen kennen. Dafür sind folgende Bausteine nötig:
    • Statusbaustein zum Erkennen der Anzahl Phasen
    • Formelbaustein zur Umrechnung kW und Phasen auf Ampere mit folgender Formel: INT(I1/0,23/I2)

Lösungen zum intelligenten Laden

Einfache Lösung zum Laden mit Solarstrom

Die Idee hinter diesem Beispiel ist eine einfache Lösung, um das Auto bevorzugt mit selbst produziertem Strom zu laden.

Voraussetzung:

  • Selbst produzierter Strom (z.B. über eigene Solaranlage)
  • Stromzähler in Loxone eingebunden (z.B. via Zählerinterface IR Air oder Modbus Energiezähler)
  1. Den Baustein ''Energiemanager' verwenden bzw. neu anlegen. Dort an den Eingang 'Alp' die aktuelle Leistung aus dem Stromzähler (negative Werte = Überschuss) und an 'Alb' den virtuellen Eingang 'energy' (nrg) des go-eChargers verbinden.
  2. Der Ausgang 'AQr' des Energiemanagers wird verbunden mit dem Eingang AIl des Wallbox Baustein. 
  3. Weitere Schaltung wie oben angegeben

In der App kann dann über die Ladebegrenzung jeweils zwischen Intelligent (nur selbstproduzierten Strom laden), Maximum (möglichst schnell laden) oder Manuell gewechselt werden.

Hinweis: Der Energiemanager Baustein kann auch andere Verbraucher ansteuern (Ausgängen Q1-Qx z.B. einen Heizstab). Um die Wallbox hier in der Priorität aller Verbraucher einzuordnen, kann einer der Ausgänge den Eingang 'Ie' der Wallbox schalten. 

Komplexe Lösung mit intelligenter Ladeleistung 

Die Idee hinter folgendem Beispiel ist eine maximale Batterielebensdauer bei minimalen Stromkosten:

  • Batterielebensdauer wird maximiert, wenn die Ladung immer möglichst um 50% liegt und das Auto nur kurze Zeit 100% vollgeladen ist
  • Stromkosten werden minimiert, wenn dann geladen wird, wenn die Photovoltaik gerade Überschuss produziert (oder sonstwie der Strom gerade sehr günstig ist)

Voraussetzung:

  • Selbst produzierter Strom (z.B. über eigene Solaranlage)
  • Stromzähler in Loxone eingebunden (z.B. via Zählerinterface IR Air oder Modbus Energiezähler)
  • Ladenstand des Autos (SOC) bekannt. (z.B. über API des Herstellers)

Darum folgender "Algorithmus": 

  • Wenn Betriebsmodus "Auto volladen", dann mit maximaler Ladeleistung volladen ("Laden" = ein und "Ziel Ladeleistung" = 16A)
  • Ansonsten wenn Betriebsmodus "Auto Erhaltungsladen", dann mit minimaler Ladeleistung bis X% laden ("Laden" = ein und "Ziel Ladeleistung" = je nach Stromüberschuss 6..16A)
  • Ansonsten wenn Stromüberschuss, dann je nach Stärke des Stromüberschusses mit passender Ladeleistung bis X% laden ("Laden" = ein wenn Stromüberschuss, "Ziel Ladeleistung" = je nach Stromüberschuss 6..16A)

X% ist so gewählt, dass typische übliche Wege zu einem Ladestand von 100-X führt, also die Ladung immer um 50% liegt (also z.B. bei X=60% sollte ein üblicher Weg 20% der Reichweite des Autos ausmachen und zu einem Ladestand von 40% führen). Der Betriebsmodus "Auto volladen" wird manuell (in der App) oder durch Logik (z.B. mittels CalDAV-4-Lox aus dem Kalender abgerufenan Abreisetagen zu längeren Fahrten gesetzt, "Auto Erhaltungsladen", dann wenn typische übliche Wege anstehen.

Beispiel: Fahrt zur Arbeit Mo - Do benötigt 20% der Reichweite → X=60, "Auto Erhaltungsladen" Mo - Do. Fahrt in den Urlaub über 90% der Reichweite am 20.1. → "Auto volladen" am 20.1. In beiden Fällen wird dann ab Mitternacht der nötige Rest geladen.

Anmerkungen:

  • Das Beispiel ist auf ein 1-phasiges Laden bis max. 16A ausgelegt. Hat man ein Auto, das 2- oder 3-phasiges Laden unterstützt, so muss der "Ladeleistung" Statusbaustein um die entsprechend möglichen Werte ergänzt bzw. geändert werden. Hat man die Möglichkeit mit z.B. 32A zu laden, dann muss der "6..16" Analogbegrenzer auf 6..32 eingestellt werden.
  • Der "Ladeleistung" Statusbaustein errechnet die gewünschte Ladeleistung - siehe rechts. Damit nicht so oft ein-ausgeschalten wird, wird erst bei einem Überschuss (AI1) von X+0,12kW die Ladeleistung von X angelegt (die Werte in der ersten Wert-Spalte sind um 0,12 höher als der Statuswert)
  • Die Beschränkung auf X% (AI2) funktioniert nur, wenn die aktuelle Ladung (SOC = state of charge) des Autos in der Loxone bekannt ist - ansonsten müsste sie manuell im Auto / in der App des Autos gesetzt werden
  • Der Merker "Wallbox" wird gesetzt, wenn die allgemeine Stromüberschusslogik des Hauses (über die auch andere variabel einschaltbare Verbraucher gesteuert werden) das Laden des Autos freigibt. Hat man selbst keine solche Stromübschusslogik implementiert, so setzt man "Wallbox" einfach dann, wenn die "Möglichkeit" > als die minimale Ladeleistung ist.
  • Der Statusbaustein "Ladetypus" liefert den Typus (volladen, erhaltungsladen, nicht laden)
  • Geladen wird nur, wenn die gewünschte Ladeleistung >= 6A ist (">=6A?" Formelbaustein mit SIGN(I2/I1 - 1,379) da hier auch kW → A Umrechnung stattfindet)
  • Die Ladeleistung wird bei Tageslicht alle 2 min. geprüft ("alle 2 min." Impulsgeber und Analogspeicher) - das ist nötig um ein ständiges Ändern der Ladelogik oder ob überhaupt geladen wird zu verhindern.
  • Falls geladen wird, so bleibt die Ladeleistung solange auf zumindest niedrigstem Ladeniveau erhalten, bis der Stromüberschuss einen gewissen (negativen) Schwellwert unterschreitet (d.h. es wird auch noch weiter geladen, wenn ein Teil der Ladung aus dem Netz gezogen wird) - das ist notwendig, damit nicht bei z.B. wechselnder Bewölkung alle 2min geladen und wieder nicht geladen wird, was der Wallbox & Ladeelektronik schaden könnte (siehe Tipps & Tricks und Probleme) (Ladeleistung Statusbaustein)
  • Falls nicht geladen wird, oder die gewünschte Ladeleistung unter 6A sinkt, so bleibt die Ladeleistung bei 6A ("6A if not charging" Formelbaustein mit I1*SIGN(I2) und "6..16" Analogbegrenzer), damit wird nicht ständig die Ladeleistung geändert, wenn es gar nix bringt

Tipps & Tricks und Probleme

  • Weder der go-e Charger noch das Auto werden über häufiges Laden/Nichtladen bzw. Ladebegrenzungswechsel (viele Male am Tag) erfreut sein: Der go-e Charger Flash Speicher garantiert nur bis 100.000 Schreibezyklen, go-e empfiehlt nicht öfter als alle 2min. die Ladebegrenzung zu ändern. Der Akku hat damit kein Problem (das Rekuperieren macht ja auch nichts anderes), aber die Ladelogik des Autos potentiell schon.
    → wird die Ladeleistung bzw. Ein/Aus über eine Logik berechnet, so sollte die nicht zu ständigem Wechsel führen. Das kann z.B. über eine Mittelwertbildung (z.B. der letzten 15min.) der Berechnung des Stromüberschusses gemacht werden
    Achtung: Die Zahl "Ladevorgänge" in der go-e Charger App unter Laden / kWh Gesamt / Ladevorgänge ist nicht die Anzahl der Ladevorgänge, sondern die Seriennummer des go-e Chargers (auch unter Einstellungen ganz oben ersichtlich)
  • Die Ladeverluste (Leitungsverluste zur Wallbox, Verluste durch Gleichrichtung) sind am höchsten, wenn langsam geladen wird (bei mir 27% Verlust bei 1,38kW - es kommt also nur 0,99kW im Akku an - und 17% Verlust bei 3,68kW)
    → nur bei Überschussproduktion durch Photovoltaik machts Sinn mit weniger als der maximalen Ladeleistung zu fahren - im Beispiel oben sollte daher bei Erhaltungsladen auch mit dem Maximum geladen werden
  • Um die Stromkosten noch weiter zu senken kann man natürlich das Auto auch durch günstigen (Photovoltaik-Strom) zu mehr als X% laden. Damit das Auto aber nicht zu lange voll geladen steht (bei Gelegenheitsfahrern), kann man dazu noch die Wettervorhersage beobachten und je nach Fahrgewohnheiten z.B. erst am Tag vor Schlechtwetter das Auto voller als X% laden. Der Phantasie sind dabei natürlich keine Grenzen gesetzt




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92 Comments

  1. Danke für die gute und umfangreiche Anleitung! Das war für mich der Grund mir diese Lösung zu kaufen.

    Kleinigkeit: Es gibt von go-e Charger zwei Versionen, einen mit 11 kW an CEE 16 A Dosen und einen mit 22kW an CEE 32A Dosen. Die Anleitung ist, soweit ich das verstehe, für die 22 kW-Version ausgelegt, trotzdem in den Beispielen begrenzt auf 16 A. Ich vermute mal, das beiden Versionen in der Loxone Config identisch konfiguriert werden, oder? Aber vielleicht lässt sich das noch in der Einleitung präzisieren?

    1. Der go-e Charger kann meines Wissens nach immer 32A. Die Kabel, die man bei go-e dazukaufen kann sind intelligent (oder irgendwas ist intelligent) → nimmt man ein 16A Kabel, dann kann man den go-e Charger nur bis 16A einstellen.

      Ich wollt mit das 16A Kabel sparen → hab eine CEE 32A Dose hinter der aber nur ein 16A Schütz hängt. Darum hab ich den go-e Charger softwareseitig auf 16A begrenzt.

      1. Den go-e Charger gibt es in den Varianten 11 kW (Anschluss direkt an CEE 16 A) und 22 kW (Anschluss direkt an CEE 32 A) weitere Stecker nur über Adapter. Siehe https://go-e.co/produkte/go-echarger-home/

  2. Frage am Rande:

    Wie kann Loxone den SOC (state of charge) des Akkus mitbekommen?

    Über die API des go.e chargers gibt es wohl keine Möglichkeit, vermute ich.

    Laut IEC61851 sollte eine Wallbox über den Ladezustand des Akkus üblicherweise über PWM-Kommunikation informiert sein.

    1. IEC61851 ist soweit ich das lese nur für DC, die Wallbox liefert aber AC. Der go.e Charger kennt definitiv nicht den SOC (nur wieviel bei diesem Ladevorgang geladen wurde).

      Für den SOC musst mit dem Auto kommunizieren. Ich versuche es über EV-Notify und einem ODB2 Adapter und einem dedizierten Handy im Auto → solange ich fahre oder lade schickt der ODB2 Adapter Infos via Bluetooth ans Handy, dieses schickt die Daten an EV-Notify, die Loxone holt die Daten via https (d.h. Miniserver Gen2 oder https2http und Loxberry). Sobald das bei mir funkt schreib ich eine Seite dazu im Loxwiki...

  3. Der Charger unterstützt inzwischen auch MQTT, in Verbindung mit einem Loxberry wäre da auch eine Lösung. Vor- und Nachteile?

    1. Wenn etwas aus der Loxone direkt über eine Schnittstelle abfragbar ist, dann macht ein Loxberry dazwischen keinen Sinn. Loxberry macht nur Sinn, wenn er eine eigenständige Logik umsetzt.

  4. Sebastian Dietrich könntest Du Deine Config teilen? Gerade beim Abtippen der Statusbausteine schleichen sich leicht Fehler ein ...

    1. Hmm - keine Ahnung wie ich eine Config teile, ohne dass all das Rundherum von den anderen Räumen mitkommt. Meine gesamte Config ist riesig (3534 Objekte). Wenn ich nur die Seite der Garage in eine neue Config kopiere, dann kommen die virtuellen Eingänge nicht mit...

      1. Die Ein- und Ausgänge lassen sich gemäß der Anleitung nachbauen. Die Seite der Garage mit den komplexeren Statusbausteinen würde aus meiner Sicht schon ausreichen (quasi als Download zu den Screenshots)

        Oder Du legst eine Kopie Deiner Config an, löschst alles Seiten bis auf die Garage und die virtuellen Ein- und Ausgängen und speicherst dann lokal ab (nicht in den Miniserver laden (wink)) - muss aber nicht.

        1. Hallo Sebastian DietrichDeine Programmierung unter "Intelligent Laden mit intelligenter Ladeleistung" ist smart, aber auch sehr komplex nachzubauen. Und sie funktioniert nur, wenn man den SOC kennt.

          Wäre das OK, wenn ich hier im Wiki noch eine einfachere Lösung zum Laden mit PV-Überschuss ergänze?

          1. Klar - das war ja auch nur als mögliches Beispiel beschrieben...

            1. Habe den Artikel entsprechend geändert plus noch ein paar Kleinigkeiten. Hoffe das passt so.

              Was ist denn mit dem neuen Parameter AMX? Müsste das nicht in den Templates entsprechend geändert werden?

              1. Ja danke habs gesehen - super Verbesserung. Ja der müsste in den Templates geändert werden (smile)

  5. Mit der neuen Firmwareversion 0.40 des go-eChargers, welche ab nächster Woche allgemein zur Verfügung steht, gibt es einen neuen Befehl amx=.

    z.B. amx=16

    Dieser Befehl setzt den Ladestrom auf den angegebenen Wert, ohne dass dieser permanent im EEPROM gespeichert wird. Nach einem Neustart der Ladebox ist der Ampere Wert wieder auf dem zuletzt mit amp= gesetzten Wert. Das ist besonders für Energiemanagement praktisch, wo man nicht permanent den Ladestrom verstellen möchte, und auch die Anzahl der Schreibzyklen auf den Flash Speicher limitieren möchte.

    Ich habe in Sebastians VO_go-e charger.xml eine entsprechende Zeile hinzugefügt und in mein Energiemanagementsystem integriert. Alle halbe Minute wird, wenn nötig, der Ladestrom abgepasst.

    Um das Update zu erhalten, muss der go-eCharger mit der Cloud verbunden sein und folgender Befehl (in einem Browser) abgesetzt werden: http://api.go-e.co/api?token=__________&payload=upd=040

    Den Token findet ihr auf eurer Resetkarte des go-eChargers.

    1. Woher hast du denn die Info? Unter https://go-e.co/downloads/ bzw. github gibts nur die veralteten Dokumentationen...

      Nach den Update ({"success":true,"payload":"upd=040"}) hab ich in der app aber immer noch die Info "Firmware Version: 033 Kein Update verfügbar" (auch nach Neustart via App)

      1. Hatte letzte Woche Kontakt mit dem Hersteller. Ich hatte noch unter "Erweiterte Einstellungen" "MQTT Verbindung zur go-e Cloud" aktiviert.

        1. Danke für die Info - Update hat jetzt eh geklappt (via App nach dem ca. 20ten Versuch)

    2. Ist dieser Ansatz oben schon implementiert? Kannst du ein Beispiel posten, wie du das in dein Energiemanagement implementiert hast?

      Ich verstehe momentan auch noch nicht den großen Unterschied zur intelligenten Beispiellösung.

  6. hallo Sebastian,

    ich möchte mir go-e.co kaufen. kannst du mir bei der Loxone Installation behilflich sein?

    LG Franz

    1. Ja gerne - z.B. über screensharing...

      1. Hallo Sebastian, danke, wird noch ca. 2 Wochen dauern, da der Artikel vergriffen ist. Hättest du einen Store, wo man den Artikel günstiger bekommt?

        LG Franz

        1. Ich hab ihn hier gekauft - war damals das günstigste Angebot

        2. Kann www.Eniktric.de anbieten. Das bin ich selbst, wir haben aktuell auch noch Ware auf Lager. Da ich den Charger auch selbst gerade in mein Loxone SmartHome integriere, kann ich dich bei Bedarf auch gerne unterstützen. Wollte nur nicht direkt mit "Werbung" starten.

          Ich habe auch schon einige an Input für das Wiki vorbereitet. Allerdings wollte ich die Sachen erst einstellen, wenn ich sie in der Praxis testen konnte.

      2. Hallo Sebastian, so , habe den go-eCharger bekommen und gleich in Loxone integriert. Auch habe ich auf die neue Software umgestellt (super Anleitung). Wenn du die Tage einmal über TV (teamviever) mit mir den Charger auf meine Bedürfnisse einstellen kannst? Auch habe ich noch einige Fragen hiezu. LG Franz

  7. Frage zur intelligenten Ladung: Der Wallbox-Baustein bietet die Möglichkeit die Ladebegrenzung einzustellen. Auf 'Intelligent', 'Manuell' und 'Maximum'. Leider sagt die Dokumentation dazu wenig aus. So wie hier im Wiki wird AQI entsprechend variabel gesetzt z.B. nach momentanem PV-Überschuss, also Modus 'Intelligent'. Soweit klappt das auch. Aber im Modus 'Maximum' würde ich erwarten, dass AQI die maximal möglichen kW ausgibt. Dem ist aber nicht so. Wisst Ihr wie die im Baustein integrierte Ladebegrenzung gedacht ist?

    1. Der Wallbox-Baustein kann nur bei einer der drei "unterstützten" Ladestationen die Werte kennen. Beim go-e Charger kennt er den Maximalwert nicht. Somit liefert der Modus "Maximum" 14,72kW und bei "Manual" kann man zwischen 1,4 und 14,7kW einstellen. Darum brauchst nach dem Ausgang AQI noch einen min-max Begrenzer.

      1. Danke. Irgendwie klappt das Zusammenspiel zwischen Baustein-Wallbox und Charger bei mir nicht. (Oder ich verstehe die Dokumentation nicht) Ich dachte im Modus 'intelligent', würde der Baustein laden, wenn PV-Überschuss vorhanden ist und wenn der Überschuss zu gering ist, dann geht das auf Bereitschaft und lädt nicht, bis dann wieder genug Sonne scheint. Aber irgendwie lädt der Baustein auch ohne Sonne immer einen bestimmen Wert.

        1. Genau so soll es sein nur mit folgenden Unterschieden: 1) wird nur alle 2min. die Ladeleistung bzw. Laden/Nicht Laden geändert, damit die Wallbox nicht zu viel zu tun hat und 2) wird wenn gerade geladen wird erst dann das Laden eingestellt, wenn du gar keinen Überschuss mehr produzierst, damit nicht bei kleinen Wolken alle 2min. das Laden gestartet/beendet wird. Das alles ist in "Intelligent Laden mit intelligenter Ladeleistung" beschrieben und hat mit dem Wallbox Baustein selbst nix zu tun (liefert nur die Eingangswerte für den Baustein).

          Der Wallbox Baustein selbst liefert bei AQI immer einen Wert, über Q1 musst du steuern, ob tatsächlich geladen wird. Der Wert bei AQI ist im Modus "intelligent" der Wert, den du bei AIl an den Baustein anlegst. Ob Q1 geschalten ist kommt auf die Eingänge As, Ie und Ic an.

  8. Sebastian Dietrich: Was hat dich dazu bewogen den Go-e zu nehmen? Die KEBA scheint ja mega easy (für Dummies wie mich) zu sein, wieso dann der go-e? Preis?

    1. Die KEBA kostet fröhlich knapp das Doppelte (wink)

      und macht dabei eigentlich nichts wirklich besser. 

      1. Ich brauch halt was n00b konformes.

        Mein Setup:

        • Fronius Wechselrichter
        • Sonnenbatterie (mit entsprechendem Baustein)
        • Loxone Miniserver Gen. 1
        • Noch kein eAuto

        Ich bin mir halt nicht sicher wieviel "Bastelaufwand" ich jeweils habe und sorge, dass ich dann (wenn das Auto kommt) da sitze und der Charger nicht ordentlich mit Loxone läuft. :-/

        "macht dabei eigentlich nichts wirklich besser" was meinst damit?

        1. Mir gings auch um den Preis. Hinsichtlich Einrichtung in der Loxone macht der go-e Charger kaum Unterschiede. Bei der Keba ersparst du dir nur das hier beschriebene Setzen der 3-4 Eingänge, hab ich gestern mit franz kastner (hat das Auto auch noch nicht) via TeamViewer in kurzer Zeit durchgespielt (wennst es selbst nicht schaffst, dann helf ich dir natürlich auch gerne). Im Vergleich zur Logik des Überschussladens ist das Ansteuern des go-e Chargers trivial, und die Überschussladelogik ersparst dir beim KEBA auch nicht.

          Im Gegensatz zur Werbung von Loxone bekommst ein intelligentes Haus nicht durch die Loxone, sondern durch viele (dutzende bis hunderte) Stunden "Programmierung" der Loxone-Config. 

          1. Wohl wahr, da werde ich mich noch mehr reinfuchsen müssen. Ich habe halt oft genug Bammel was zu zerschießen.

            Dann werde ich wohl auf den Shop von Niklas Behl zurückgreifen und es auch mit dem go-e versuchen. Und wenn nötig auf dein Angebot zurück kommen. Schon mal danke dafür!

            Was meinst du denn mit "kaum Unterschiede"? Wo liegen sie denn? Also was habe ich bei der Keba für effektive Vorteile?

            Und ist die Cloud an irgendeinem Punkt erforderlich bei der go-e?

            1. Die KEBA gibt es in 20 verschiedenen Varianten, weshalb der Vergleich nicht ganz so einfach ist. Aber RFID und WLAN kosten z.B. bei KEBA Aufpreis. Dafür gibt es die KEBA mit LAN, das gibt es bei go-e auch gegen Geld nicht. 

              Die gesamte Integration in Loxone geht komplett ohne go-e Cloud. 

              1. Gut WLAN ist eh da und hat den Vorteil, dass ich kein LAN in den Carport ziehen muss. Für mich würde eh nur die 97.908 in Frage kommen (Preis) und soweit ich es sehe gibt es keine Unterschiede.
                Mich hat nur die "schwere" Integration abgehalten, aber scheinbar gibt es keine großen Vorteile bei der Keba, wenn ich Sebastian Dietrichrichtig verstehe...

          2. Sebastian hat völlig recht, es Bedarf 100te Stunden um das Loxone Projekt im Licht glänzen zu lassen. Ich weiß wovon ich spreche. Bin seit 2012 Loxonaut. Sebastin nochmals Danke, dass du mir da über Teamviewer geholfen hast. Man muss da sein "Hirn" schon gewaltig anstrengen, um da die richtige Logik unterzubringen

  9. Sebastian Dietrich Ich würd gern mal deine Hilfe in Anspruch nehmen bei der Konfiguration, wär das mal möglich??

    1. klar - melde dich einfach bei mir...

  10. Schönen Tag euch,

    ich bin der Anleitung gefolgt, allerdings bekomme ich keine Werte rein.

    Fehlermeldung: Liefert keine Werte

    Kann mir da jemand weiterhelfen?

    1. Wenn du unter http://<ip-adresse>/status Werte bekommst, dann sollte der Rest funktionieren, wenn nicht, dann liegts schon an der Vorbereitung...

      1. Okay danke. Unter dem Link bekomme ich meine Werte, diese landen aber nicht in Config.

        1. Dann liegts am Punkt "go-e Charger mit Loxone verbinden" - wennst das genau so machst, dann landen die Werte auch in der Config (natürlich erst nach dem Aufspielen auf den Miniserver)

          1. okay, hab das nochmal nachgeprüft und dabei noch keinen Fehler gefunden die Befehlserkennungen wurden erfolgreich übernommen. Bei mir wird http://<ip-adresse>/status als nicht sicher aufgerufen. Kann es sein, dass hier die Weiterleitung blockiert wird?

            1. Der Browser zeigt "nicht sicher" weil es eine http und keine https Adresse ist. Im eigenen Netzwerk ist das aber gar nicht anders möglich. Es ist ja auch gar keine Weiterleitung: Der Miniserver greift ja selbst auf diese Adresse zu, genauso wie dein Browser. Ich nehme an dein Miniserver hängt im selben Netzwerk wie dein PC bzw. der go-e Charger.

              Was sein könnte ist, dass dein Netzwerk extrem langsam ist. Starte mal im Chrome (wenn du den Chrome Browser hast) die Developer Tools (Strg - Shift - I) und verbinde dich auf http://<ip-adresse>/status. Dann siehst du wie lange die Antwort benötigt (bei mir < 100ms). Wenn dort hohe Werte sind, dann stell in der Loxone beim Virtuellen Eingang vom go-e charger das Timeout höher (max 8000).

              Mir ist auch mal anderswo aufgefallen, dass wenn die Loxone bei einem Virtuellen Eingang mal sagt "liefert keine Werte", dass die Loxone dann auch dabei bleibt, wenn der Eingang wieder neue Werte liefert. Auch bei Änderung der Konfiguration und Neustart des Servers. Versuch also den virtuellen Eingang zu löschen und neu zu importieren / anzulegen.

              1. Danke für die ausführliche Antwort. Ich war mir sicher, dass es daran liegen muss, hatte teilweise Antwortzeiten von mehreren Sekunden. Nun habe ich zum Testen die WB abmontiert und an CEE-Steckdose direkt neben den Router gesteckt. Antwortzeiten nun immer kleiner als 100 ms. 

                ... leider immer noch keine  Werte. 

                1. Hast schon mal versucht den go-e Charger von der Loxone aus zu Pingen (mit dem Ping-Baustein)?

                  1. Okay, bekomme mittlerweile die Daten über den Umweg loxberry/Fhem. Jetzt neues Problem: Das schreiben der Daten funktioniert nicht. Wenn ich in den Browser gehe und den Befehl per Hand einfüge, klappt alles reibungslos aber loxone möchte den Befehl nicht ausführen. 

                    1. Dann liegts definitiv am Virtuellen Ein- bzw. Ausgang. Hast schon mal versucht die neu manuell oder durch Import der Datei anzulegen? 

                      1. ja genau hab das nochmal selbst manuell der syntax-entsprechend aufgebaut funktioniert aber immer noch nicht.

                        1. bekommst immer noch beim Eingang "liefert keine Werte" oder sind die Werte einfach nur 0?

                          1. also meine Eingänge funktionieren jetzt top da ich den Umweg über einen Raspi mit fhem gegangen bin der die entsprechenden werte per udp an den miniserver schickt. 

                            Also Eingänge sind abgehakt.

                            der ausgang will jetzt nicht. 

                            1. Sry, aber das ist doch keine Lösung - macht das ganze nur noch komplexer und anfälliger.

                              Was genau hast du denn als URL im HTTP-Eingang, im HTTP-Ausgang und mal beispielhaft in einem Eingangsbefehl und einem Ausgangsbefehl bei Befehlserkennung, bzw. Befehl bei Ein eingetragen?

                              So viele Stellen gibt es ja nicht, wo es scheitern kann, ist ja relativ simpel.

                              1. ursprünglich bin ich Sebastians Anleitung gefolgt (importiert und ip angepasst). Danach selber eingänge gebaut. Loxonesupport hat auch schon mehrere male drüber geschaut und die syntax soweit als richtig befunden. Ich hänge gerne mal screenshots von Ausgang an: 


                                1. Ich hätte ja jetzt erstmal mit den Eingängen angefangen - der Umweg über FHEM ist doch blöd.

                                  Mal ne blöde Frage ... den go-e Charger hast du aber schon in dein Netz eingebunden? Sind der Charger, der PC, von dem aus du die Statusseite testweise aufgerufen hast und der Miniserver im gleichen Netz? Falls nicht - Firewall dazwischen?

                                  Ping von Miniserver auf go-e Charger geht?

                                  Firmwareupdate gemacht?

                                  Wie änderst du den AMP-Wert um zu testen ob die Änderung ankommt? Der AMP-Wert wird nach Anleitung aus der Ladeleistungsvorgabe des Wallbox-Bausteins und der erkannten Anzahl der aktiven Phasen gebildet - solange nichts lädt ist der auf Null, egal welche Ausgangsleistung du einstellst.

                                  Lass uns doch wie gesagt erstmal bei den Eingängen anfangen - bei dir scheint ja ein grundlegendes Kommunikationsproblem zu bestehen. Wenn du den Rückweg nicht auch über FHEM basteln willst sollten wir das vielleicht mal grundlegend lösen.

                                  1. Okay gerne, also:

                                    Alle Geräte sind im selben Netz

                                    Firewall und Virenscanner habe ich auch schonmal deaktiviert und ausprobiert

                                    Firmwareupdates wurden durchgeführt

                                    Aber:

                                    Ping bin ich mir nicht sicher, ich gebe die Adresse ein und bei Liveview dauerhaft Ausgang=Aus

                                    amp-wert wie aus anleitung, bei mir im Moment wegen bewölkung dauerhaft auf niedrigstem wert also 6 ampere

                                    1. Um ehrlich zu sein kann ich mir gerade nicht erklären, wie es sein kann, dass die Geräte alle im gleichen Netz sind, der Konfigurations-PC auch mit beiden kommunizieren kann, die Loxone aber nicht mit go-e Charger. Das ergibt doch keinen Sinn ... selbst mit Client Isolation oder ähnlichem nicht - maximal mit Access Listen am Switch oder AP, aber wenn du soetwas konfiguriert hättest, wärst du da sicher schon selbst drauf gekommen.


                                      Schildere mal deinen Netzwerkaufbau - wie genau sind die Geräte miteinander verbunden? und wie oder wo läuft der FHEM-Server? Irgendetwas muss ja bei der Anbindung des Miniservers an das Netz anders sein, als bei Konfigurations-PC und FHEM-Server, wenn diese beiden offensichtlich mit dem go-e Charger kommunizieren können.


                                      Bitte auch mal die IP-Adressen der beteiligten Geräte mitteilen.

                                      1. Der PC ist über wlan im Netzwerk (und ich greife auf den Miniserver/Config über den externen Zugang zu).

                                        Der allgemeinen Anleitung entsprechend, habe ich den goe mit dem Wlan verbunden.

                                        Der Miniserver ist über ein lankabel am switch mit dem Netzwerk verbunden.

                                        Fhem läuft auf einem raspberry der an einem andern switch im netz hängt 

                                        IPs:

                                        miniserver: 192.168.2.199

                                        raspi: 192.168.7.200

                                        goe:  192.168.7.58




                                        1. Wer routet denn zwischen den beiden Netzen?

                                          Welche IP hat dein PC? Was genau meinst du mit externem Zugang? 

                                          Kannst du villeicht mal ein Bild malen, auf dem alle beteiligten Geräte inkl. deren IP-Adressen und Ihre Vernetzung zu erkennen sind?

                                          • Konfigurations-PC (der auf dem die Loxone Config läuft)
                                          • Loxone
                                          • der PC, von dem aus du die Statusseite der Chargers testweise abgerufen hast
                                          • go-e Charger
                                          • FHEM-Server
                                          • alle beteiligten Switche, Router, Access Points

                                          Nimm dir die Zeit und mach es ordentlich - ich bin sicher es wird uns zur Lösung deines Problems führen.

                                          1. Alles klar, dann melde ich mich wieder.

                                            Schon mal vielen Dank!!

                                            1. Warum hast du überhaupt 2 Subnetze? bzw. wie kommst du von 192.168.2.xxx auf 192.168.7.xxx?

                                              1. Ich bin mir mittlerweile auch ziemlich sicher, dass es am netzwerk liegen muss

                                                allerdings kenne ich mich IT-mäßig in diesem Berich kaum aus. Es wäre echt super, wenn wir das irgendwie hinbekommen!

                                                Also: wenn ich hab folgende Möglichkeiten der Verbindung mit dem Miniserver:

                                                Zum einen: ich nehme die IP-Adresse 91.36.224.225:8899 damit habe ich eine externe Verbindung zum Miniserver (über das Internet so wie ich das verstehe). 

                                                Zum anderen: Wenn ich mich intern verbinden will, (rot markiert) also mit der eigentlichen IP des Miniservers (192.168.2.199), dann muss ich meinem Laptop eine statische IP vergeben. Da habe ich immer die 192.168.2.187 gewählt. Das funktioniert aber auch nicht. Ich habe dann auch gar keinen Zugriff mehr auf Adressen wie den GoE. 

                                                Und ich habe ausschließlich meinen Laaptop benutz, nie einen PC oder einen anderen Laptop


                                                1. Hmm, so ganz gefällt mir das noch nicht.

                                                  Was ist denn das für ein Router? Hat der auch eine IP-Adresse im Netz 192.168.7.0/24? Von wem bekommt dein Laptop denn die IP-Adresse zugewiesen?

                                                  Ist eines der Netze so eine Art Gäste-Netz, wie bei Fritz!Boxen aktivierbar?


                                                  Also erstmal grundsätzlich: 

                                                  • Ein separates Netz für die Automatisierung ist sinnvoll.
                                                  • Sollen Geräte netzübergreifend miteinender kommunizieren können, benötigt man einen Router, der die Pakete zwischen den beiden Netzen vermittelt. Der Router benötigt dafür in beiden Netzen ein Inteface (eine IP-Adresse).
                                                  • An den Geräten muss die IP-Adresse des Routers in diesem Netz dann als Standardgateway eingetragen werden (alternativ kann man bei manchen Geräten auch eine statische Route, nur zum gewünschten Zielnetz anlegen - nicht empfehlenswert)
                                                  • Die Trennung der Netze ist nur dann wirklich sinnvoll wenn auch der Verkehr zwischen diesen Netzen reglementiert wird (Firewall).



                                                  1. das ist ein zyxel speedlink 5501. Habe gerade nochmal geschaut und habe  keine IP-Adresse im Netz 192.168.7.0/24 gefunden.

                                                    Laptop bekommt mMn die IP vom Router oder widerspricht das dem Umstand dass der Router keine IP-Adresse im Netz 192.168.7.0/24 hat?


                                                    Die grundsätzlichen Info haben meinem Verständnis schon sehr weiter geholfen Danke!

                                                    1. Das wäre zwar technisch möglich, aber in einem solchen Konstrukt ziemlich seltsam.

                                                      Was mir noch nicht klar ist - der go-e benötigt eine Internetanbindung für das Firmwareupdate - wie kommt der denn in das Internet, wenn der Speedlink kein Interface in dem Netz hat? Gibt es noch einen weiteren Router?

                                                      Wer hat denn dieses Netzwerk so aufgebaut?

                                                      Also, wenn möglich würde ich versuchen, dem Miniserver eine IP aus dem Netz 192.168.7.0/24 zu geben. Falls es dann noch nicht geht und die Möglichkeit besteht diesen an den anderen Switch zu stecken, sollte es spätestens dann gehen.

                                                      Allerdings ist fraglich, was dann mit deinem Fernzugriff auf den Miniserver wird, da ich wie gesagt noch nicht sehe, wie die Geräte im 7er Netz ins Internet kommen.

                                                      Wenn der Router im 7er Netz statt im 2er wäre würde ich ja sagen, da hat irgendwer einfach den MS mit irgendeiner IP-Adresse an das Netzwerk angesteckt - da aber zumindest der Router ebenfalls in diesem Bereich ist, ist mir noch nich ganz klar, wie dieses Netzwerk so zustande gekommen ist.

                                                      Gibt es denn VLANs in dem Netz? 




                                                2. Mich wundern die IP-Adressen. Warum hast du sowohl 192.168.7.xxx (offensichtlich auch via DHCP dynamisch für den Laptop vergeben) als auch 192.168.2.xxx (statisch für Laptop und Miniserver)? Damit das funkt musst im Router 255.255.0.0 als Subnet-Mask vergeben und bei den dynamischen Adressen verdammt aufpassen, dass nicht dynamisch was vergeben wird, was du schon statisch vergeben hast.

                                                  Kommst du überhaupt vom Laptop im LAN (also 192.168.2.xx und abgedrehtes WLAN) auf den Loxberry und Go-e (beide in 192.168.7.xxx)?

                                                  Ich würde dir raten da mal am Router aufzuräumen. Entweder alles auf 192.168.2.xxx und Subnet-Mask 255.255.255.0 und DHCP-Range von den statischen Adressen getrennt, oder 192.168.2.xxx für alle statischen Adressen (also auch Loxberry und Go-e) und 192.168.7.xxx für alle DHCP-Adressen.

                                                  1. ja genau also, goe und loxberry sind nicht mehr erreichbar, daher funktioniert dieser weg mMn nicht.

                                                    Router aufräumen ist absolut richtig. Am Router hängen tatsächlich noch 12 andere Miniserver (größerer Wohnkomplex) daher hab ich mich da noch nicht dran getraut.

                                                    Ein Laien-Vorschlag von mir: dem miniserver eine 192.168.7.xxx verpassen? scheint mir ja so dass sich die 7er ''verstehen'' können 

                                                  2. Sebastian Dietrich Bis auf den Letzten Satz bin ich bei dir. Ich würde zuhause nicht mit Supernetting anfangen. Entweder 192.168.7.0/24 für alles oder 192.168.2.0/24 oder sauber trennen und über den Router verbinden, sofern der das kann, aber keinesfalls ein 192.168.0.0/16 Netz mit unterschiedlichen Class C bereichen für statische und dynamische Adressen. Unnötig und verwirrend.

                                                    /24 = Subnetzmaske 255.255.255.0

                                                    /16 = Subnetzmaske 255.255.0.0

                                                    1. okay also alles auf 192.168.2.xxx ? ist in meinem Fall einfacher umzuetzen, als alles auf 192.168.7.xxx 

                                                      1. ja - wenn dir 255 IP-Adressen inkl. DHCP reichen....

                                                    2. Ja das sehe ich auch so. Die Frage ist nur, was wenn man mit 255 IP-Adressen nicht auskommt (12 Miniserver = 12 Wohnungen = locker mehr als 255 IP-Adressen)....

                                                      1. Naja, die Info mit den 12 Miniservern war neu.

                                                        Ich würde dann allerdings, falls möglich auf einen anderen IP-Bereich ausweichen, wie ein 172er Netz oder ein 10er ... sowas in einem 192er anzufangen stiftet immer nur Verwirrung. 

                                                        Und gerade in einem größerem Objekt würde ich dann zusehen, das Automatisierungsnetz von den Clientnetzen zu separieren.

                                                        Müssen doch nicht Hinz und Kunz, die sich als Gast in Wohnung 11 ins WLAN einbuchen im gleichen Netz sein wie die Miniserver des ganzen Gebäudes.

                                                        Und gerade bei so großen Objekten und vielen Netzwerkteilnehmern reden wir dann auch schon wieder von Broadcast-Domains ... schlimmstenfalls sind dann hunderte Geräte in einer Domain, die alle mit Ihren ARP-Broadcasts auch die Miniserver bewalzen ... das muss nicht sein.

                                                        Wenn ein Class C Netz nicht mehr ausreicht sollte man sich erst einmal Gedanken über ein vernünftiges Netzwerkkonzept machen, ehe man wahllos einen riesigen Bereich für alles aufspannt.


                                                        Jetzt nur mal so am Rande ... hat ja mit der Sache hier nichts zutun.

                                                        1. Sooo erst mal vielen Dank für eure Hilfe, echt super ich habe jetzt das Problem verstanden.

                                                          Ich hole mir nun aber Hilfe von einem ITler, der sich auch mit genau dem Router auskennt. Wir werden die beiden Lösungswege, die ihr angesprochen habt ausprobieren und dann melde ich mich wieder.

                                                        2. So habs endlich hinbekommen, sogar ohne den IT-ler (wink) 

                                                          Hab den DCHP-Bereich auf einen Bereich in 192.168.2.xxx begrenzt der frei von statischen Adressen ist. Nach einem Reboot wurden die Adressen an goe usw neu vergeben, sodass nun alles im 2er Netz ist und eine Kommunikation stattfinden kann! Wie lange das mit den geringen Plätzen für die IPs gut geht ist allerdings eine andere Frage aber ich bin jetzt erst mal zufrieden.

                                                          Danke euch nochmal!

                                                          1. Klingt nicht nach einer sauberen Lösung. Schön, dass es erstmal funktioniert, aber vielleicht solltest du trotzdem nochmal jemanden drauf schauen lassen, der etwas von Netzwerken versteht.

                                2. Ich weiß nicht obs an dem liegt, aber Eingangswert 2 und Zielwert 2 solltest mMn nicht auf 0 stellen. Und es ist besser mit "amx" statt mit "amp" zu arbeiten (schont den Flash-Speicher) - also "/mqtt?payload=amx=<v>"

                                  1. hab ich auch schon mal ausprobiert liegt leider nicht daran,

                                    vermute echt, dass es das netzwerk ist

  11. Ich kann nur sehr sehr dringend von dieser Wallbox abraten. Ich habe massive Probleme - interner Zähler stimmt manchmal nicht, Abschaltung nach eingegebener Lademenge funktioniert nicht immer zuverlässig, das schlimmste aber ist, dass nach abgeschlossener Ladung, wenn das Fahrzeug an der Box bleibt gelegentlich, aber nicht immer, irgendwann, ca. 1 - 2 Stunden später, einfach ein neuer Ladevorgang beginnt. Bekommt man dies nicht mit, macht der Lader den Akku auch schön knackvoll, bis nichts mehr rein geht.

    Ich hatte dies nun schon 3 mal, auch, wenn nach dem Ladevorgang die Ladefreigabe über die Loxone deaktiviert wurde. Oft funktioniert er wie er soll, aber es kommt auch immer wieder zu den genannten Problemen. Wir haben einen Skode CITIGOe iV - mit einem anderen Auto könnte es sich natürlich auch anders verhalten.

    Den Support interessiert das übrigens einen feuchten Dreck. Die können sich das nicht erklären, haben offenkundig aber auch keine Lust dem nachzugehen. 

    Lastmanagement funktioniert ja auch nur unzuverlässig über die Cloud. Wann das Feature auch per LAN nachgerüstet wird (in Planung) kann der Hersteller nicht sagen.

    Ich würde vorerst dringendst zu anderen Wallboxen raten. Wenn ich die Dinger nicht wegen der Förderung mindestens 1 Jahr behalten müsste, hätte ich sie schon abgebaut und durch eine smartWB von EVSE-WiFi und/oder eine OpenWB ersetzt.

    1. Hmm - also wenn du den go-e Charger wie auf dieser Seite beschrieben eingebunden hast, dann brauchst ja die Abschaltung nach Lademenge am go-e Chager gar nicht. Ich zumindest habe sie noch nie verwendet und wenn dann würde ich das auch einfach über die Loxone machen. Dass die Zähler nicht stimmen oder geladen wird, obwohl "allow-charging" ausgeschalten ist, ist bei mir noch nie aufgetreten. Oder passiert bei dir das ungewollte Laden im Zusammenhang mit der Lademengenabschaltung? Wenn ja, dann mach doch die Abschaltung nach Lademenge über die Loxone via allow-charging. Damit sollten sich dann doch all deine Probleme beheben lassen.

      Ich habe einen KIA e-Niro, glaube aber nicht, dass die oben beschriebenen Fehlfunktionen am Auto liegen.

      Mit dem Support hatte ich erst einmal Kontakt und die konnten mein Missverständnis sofort klären.

      Lastmanagement brauche ich nicht, da ich nur einen go-e Charger habe. Wofür brauchst du denn das Lastmanagement wennst auch nur ein E-Auto / einen go-e Charger hast?

      1. Das Lastmanagement benötige ich, weil ich 2 von den Boxen habe - als Vorrüstung für das zweite E-Auto dann, bzw. falls sich die Stellplätze in der Garage mal tauschen.

        Die Nutzung der Abschaltung nach Lademenge in der App ist nur übergangsweise, bis die PV-Anlage auf dem Dach ist und ich dazu komme, eine PV-Überschussladung zu basteln.

        Ich habe mittlerweile die Vermutung, dass die WLAN-Verbindung einfach zu schlecht ist. App funktioniert problemlos, aber Dauerping zeigt regelmäßig Aussetzer. Wenn dann natürlich der API-Aufruf kommt, während die Box gerade mal wieder einen Aussetzer hat, geht der ins Nirvana. Ich hab mir jetzt erstmal eine Abfrage gebastelt, die IST und SOLL vergleicht und zumindest mal alarmiert, wenn diese länger als 30 s voneinander abweichen. Ich kann nur hoffen, dass es mit einem zusätzlichen AP in der Garage besser wird. Es ist halt auch ein Konstruktionsfehler, eine Wallbox ohne Netzwerkanschluss mit derart schwachem WLAN auszustatten.


        Aber auch falls damit dann die Probleme gelöst sein sollten. Der überaus bescheidene Funktionsumfang und die Pflege der Software sind schon sehr schlecht, wenn man bedenkt, wie lange das Teil schon am Markt ist. Wenn das Teil keine offene API hätte und OpenWB nicht so überteuert wäre, würde die Dinger wahrscheinlich niemand kaufen.


        Ich will die Boxen ja nicht unnötig schlechtreden, bin aber sehr unglücklich damit und bin der Meinung, dass man ruhig mal kundtun sollte, dass die Dinger keineswegs perfekt sind. Vielleicht entscheidet sich ja der ein oder andere dann doch lieber etwas höher ins Regal zu greifen.

        1. Das mit der WLAN-Verbindung wirds ziemlich sicher sein - die ist bei mir auch (10m Luftlinie, dazwischen Holzdecke) nicht perfekt. Die Box hat nur eine WLAN-Antenne bedient damit aber glaube ich permanent das eigene und das Haus-WLAN am selben Channel. Das ist wirklich nicht ideal gelöst. Aber Netzwerkanschluss bei einer Wallbox fände ich schon übertrieben.

          Das Lastmanagement solltest mMn auch mit der Loxone machen, weil da vermutlich mehr Logik dahinter steckt, als Wallboxen schaffen (z.B. "an Wochentagen soll Auto 1 schon auf min. 70% geladen sein, bei Auto 2 reichen aber 50%"). Das Abschalten nach Lademenge könntest inzwischen auch über die Loxone machen.

          Generell finde ich dass Wallboxen und speziell Ladekabel ziemlich überteuert sind - darum bin froh dass es den go-e Charger gibt. Der ist halbwegs kostengünstig, kann alles was ich brauch und ist dazu noch portabel.

          1. Ich würde mittlerweile wahrscheinlich zu dieser Box greifen: https://www.cfos-emobility.de/de/cfos-wallbox/cfos-wallbox.htm

            Klingt wirklich gut - gibt halt noch keine Anleitung zur Integration, aber wenn die halten, was sie versprechen sollte man das schon hinbekommen.

            Auch preislich aufgrund des bereits vorhandene Kabels noch einmal um Längen günstiger als der go-e.

            Klar soll am Ende alles über die Loxone gehen, aber dafür müssen die Steuerbefehle halt auch erst einmal sicher ankommen und gerade solche Sachen wie Lastmanagement sollten die Dinger auch so gebacken bekommen.

            Meine Loxone fängt auch langsam an zu schwitzen - ich muss mir nicht mehr alles in die Loxone reinziehen, was genauso gut extern geht.

            1. Klingt gut, auch preislich. Das absteckbare Kabel will ich aber nicht missen, ansonsten würde ich fürs Laden anderswo ohnedies ein Kabel brauchen. Ob das Lastmanagement (cFos Charging Manager) hier aber auch wirklich dabei ist, und was das tatsächlich kann, erschließt sich mir nicht.

              Das mitm "nicht mehr alles in die Loxone reinziehen" funktioniert bei mir leider nie. Auch die intelligentesten alleinstehenden Geräte sind nicht intelligent genug um das zu leisten, was die Loxone kann. Mein Lademanagement berücksichtigt z.B. nicht nur den Überschuss der Photovoltaik, sondern auch den prognostizierten Überschuss der nächsten Tage, meine anstehenden Termine und den aktuellen Ladestand und macht auch die nötige Balancierung der Akkuzellen. Das geht denke ich nur über eine zentrale Intelligenz wo viele Infos zusammenlaufen.

  12. Hallo,

    ich versuche gerade, die intelligente Lösung etwas abgewandelt umzusetzen, da ich den Ladestand meines e-Autos nicht auslesen kann.

    Leider scheitere ich daran, dass die virtuellen Ausgänge nicht funktionieren. Ich habe die Template versucht und ich habe die Ausgänge gelöscht und manuell angelegt. Die Wallbox ist vom Miniserver aus erreichbar (Ping-Baustein), ich kann die Befehle manuell über den Browser senden und die Abfrage über die virtuellen Eingänge funktioniert auch.

    Ich bin inzwischen ziemlich ratlos. Kann jemand helfen?

    1. Die Einstellungen lt. Bilder passen (sind bis auf die IP-Adresse ident wie bei mir und bei mir funkts). Funktionieren bei dir die virtuellen Eingänge? Wenn ja, dann verstehe ich es nicht, da virtuelle Ausgänge wie Eingänge ja beides http GET Befehle sind. Wenn nein, dann kanns mMn nur am Router liegen (dass der Ping durchlässt aber http-get nicht).

      1. Also die virtuellen Eingänge funktionieren und liefern korrekte Daten, daher wundert es mich.

      2. Kannst du mal überprüfen, was beim Loxone Monitor ausgegeben wird, wenn du einen der Befehle ausführst?

        Bei mir kommt dann:

        00027748 192.168.0.50 11:43:59.274 11:43:59.564 HTC read page 0 192.168.0.18 /mqtt?payload=amx=Inf 8000ms

        Steht bei dir da ein konkreter Wert?

        1. z.B. 00000023 192.168.1.11 17:29:13.380 17:29:11.055 HTC read page 0 192.168.1.17 /mqtt?payload=alw=1 8000ms

          Das "amx=Inf" ist eindeutig falsch, bei amx= sollte eine Zahl kommen und kein Text - ich vermute "Inf" steht für "Infinity" - d.h. du schickst einen falschen Wert

          1. Also beim alw-Baustein bekomme ich auch 1/0 geliefert und der Wert wird weitergegeben. Es klappt anscheinend nur nicht beim amx-Befehl.

            1. Ich habe die Virtuellen Ausgänge jetzt mehrfach manuell angelegt, irgendwann hat es funktioniert. Echt sonderbar.

  13. mit "/mqtt?payload=amx=<v>" und Übergabe eines Analogwertes zwischen 6 und 16A hat es bei mir leider auch nicht geklappt.

    Ich habe mir für jeden Strom ein eigenes Element definiert mit dem direkten Wert z.Bsp. "/mqtt?payload=amx=6"

    Die Auswahl erfolgt mit einem Binärdekoder.