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Der go-e Charger+ (auch go-eCharger HOME+ und HOMEfix genannt) ist ein Typ-2 Charger der Firma go-e in Kärnten / Österreich. Siehe https://go-e.co/produkte/go-echarger-home/

Er ist im Vergleich zu anderen Chargern günstig, relativ einfach anzusteuern und auch portabel. Mittels geeigneter Adapter kann er an 16A CEE blau, 16A CEE rot, 32A CEE blau, T23 oder normalen Schuko-Stecker gesteckt werden. Ohne Adapter an 32A CEE rote Stecker.

Vorbereitung

Folgende Dinge müssen vor Einbinden des go-e Chargers in die Loxone erledigt werden:

  • Standort für go-e Charger bestimmen - dort, wo der go-e Charger hinkommt muss ein ausreichend guter WLAN Empfang sein. Achtung: Garagenwände sind oft nicht WLAN tauglich, die WLAN-Stärke des go-e Chargers ist nicht umwerfend und er hat nur eine Antenne (d.h. verwendet für seinen Accesspoint denselben Channel wie fürs Senden/Empfangen von Daten) → am besten in/neben der Garage einen WLAN Extender oder noch besser WLAN Access-Point einrichten.
    Auch sollte der Standort in der Nähe der Ladestelle des Elektroautos sein - niemand wird mit meterlangen Ladekabeln am Garagenboden glücklich. Fürs Aufhängen von Ladekabeln (und dem Ladestecker) gibts günstige Halterungen.
    Der go-e Charger hat eine Befestigungsplatte, die man leicht an die Wand schrauben kann.
  • go-e Charger kaufen und an den Strom anstecken - der go-e Charger kommt mit einem 32A Stecker - d.h. du brauchst in der Garage einen 32A Anschluss (die großen roten) oder einen Zwischenstecker (auch von go-e erwerbbar). Die Zwischenstecker von go-e stellen sicher, dass über einen z.B. 16A Stecker auch nur 16A Strom gezogen werden können.
    Sobald der Strom da ist, sollten die LEDs des go-e Chargers leuchten.
  • go-e Charger App am Handy installieren - der go-e Charger braucht (zumindest fürs Einrichten) eine Handy-App - siehe Android-App bzw. i-Phone App
  • go-e Charger ins WLAN bringen - der go-e Charger hat einen internen WLAN AccessPoint zum Einrichten. Mit diesem muss man sich per Handy verbinden (SSID "go-e-<letzte Stellen der Seriennummer>") - dann hat man am Handy zwar kein Internet, aber kann über die App den go-e Charger einrichten.
    In der go-e Charger App das Haus-WLAN einrichten: Im Menüpunkt Cloud die SSID und Passwort des Haus-WLANs eingeben
  • dem go-e Charger eine fixe IP Adresse zuweisen - um mit dem go-e Charger kommunizieren zu können, muss man ihm eine fixe IP-Adresse zuordnen. Das geht (leider) nicht über den go-e Charger selbst, sondern nur über den Router: Am Router unter "DHCP Client List" den go-e Charger suchen ("go-eCharger") und dessen MAC-Adresse merken. Dann am Router unter DHCP - Address Reservation oder IP & MAC Binding die MAC-Adresse mit einer fixen IP-Adresse versehen. Nach Restart des Routers und des go-e Chargers sollte er dann immer diese IP Adresse haben.

Wenn alles passt, dann sollte die API des go-e Chargers auf einem Browser aufrufbar sein: http://<ip-adresse>/status sollte in etwa folgendes Ergebnis liefern:

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Die Dokumentation der API des go-e Chargers findet man unter https://go-e.co/app/api.pdf (bzw. https://github.com/goecharger/go-eCharger-API-v1 bzw. hier hochgeladen falls die Website down ist). Sie ist aktuell nicht vollständig dokumentiert - folgende Punkte fehlen bzw. sind falsch:

  • tmp - immer "0", wurde durch das temperatur-array tma ersetzt

  • tma - array aller 4 Temperatursensoren in °C (z.B. [24.00,24.12,23.38,23.38])

  • amt - die maximale Amperezahl wenn diese durch die Temperatursensoren limitiert ist (bzw. "32" wenn es nicht limitiert ist)

  • txi - das transmit interface und in der Home+ immer "0"

go-e Charger mit Loxone verbinden

Die Templates VO_go-e charger.xml und VI_go-e charger.xml laden und unter C:\ProgramData\Loxone\Loxone Config <version>\Templates\VirtualOut bzw. ...\VirtualIn speichern. Dann die Config starten. In der Loxone Config Miniserver / Virtuelle Eingänge auswählen und über den Ribbon "Vordefinierte HTTP-Geräte" den "go-e charger" laden. Dasselbe unter Virtuelle Ausgänge.

Danach muss noch bei beiden (also Miniserver / Virtuelle Eingänge / go-e charger und Miniserver / Virtuelle Ausgänge / go-e charger) die URL angepasst werden - nämlich auf den selben Wert wie ihr im Browser aufgerufen habt (http://<ip-adresse>/status) - ACHTUNG: kein https und sonst auch nix dazuschreiben.
Die restlichen Werte (Abfragezyklus, Timeout, Anzahl erlaubte Timeouts bzw. Verbindung nach Senden schließen, Trennzeichen, Befehl bei Verbindungsaufbau) könnt ihr so (meist leer) lassen. 10s Abfragezyklus ist nicht zu hoch.

Nach dem Speichern in den Miniserver sollten unter Virtuelle Eingänge dann Daten zur Verfügung stehen bzw. über Virtuelle Ausgänge Daten geschrieben werden können.

Werte lesen und schreiben

Die virtuellen Ein- und Ausgänge können direkt in der Loxone Config verbunden werden und ihre Werte über die Logik gesetzt bzw. ausgelesen werden. Die entsprechenden Befehle bzw. das Parsen der Antwort bzw. das Umwandeln von Werten in die passenden Wertbereiche ist in den Ein- und Ausgängen bereits fertig umgesetzt. Es sind derzeit nur folgende Ein- und Ausgänge in den Templates umgesetzt - bei Bedarf können weitere gerne mit aufgenommen werden (welche es gibt, siehe Dokumentation der API des go-e Chargers):

Eingänge:

  • energy_total - gesamt (d.h. bei allen Ladungen bisher) geladene Energiemenge in kWh
  • energy_current - bei aktuellem Ladevorgang bisher (oder bei letztem Ladevorgang) geladene Energiemenge in kWh
  • status - status des go-e Chargers (0 - Ladestation inaktiv, 1 - Ladestation bereit, kein Fahrzeug, 2 - Fahrzeug lädt, 3 - warte auf Fahrzeug, 4 - Ladung beendet, Fahrzeug noch verbunden) 
  • energy - aktuelle Ladeleistung in kWh
  • charge_limit - aktuelle Ladebegrenzung in Ampere
  • unlocked_by - Nummer der RFID-Karte, die für die Ladung benutzt wurde oder 0, wenn ohne RFID-Karte
  • ampere phase 1, ampere phase 2, ampere phase 3 - Ampere je Phase (sinnvoll zur Berechnung der Anzahl an verwendeten Phasen)
  • error - Fehler (siehe Dokumentation)

Ausgänge:

  • allow_charging - soll geladen werden oder nicht
  • charge_limit - gewünschte Ladebegrenzung in Ampere

Mit Wallbox Baustein verbinden

In den meisten Fällen wird man die Werte mit dem Wallbox Baustein in der Loxone Config verbinden wollen. Dieser Baustein dient dazu die Wallbox in der App zu visualisieren bzw. Soll-Werte für die Wallbox zu definieren bzw. manuell zu überschreiben. Folgende Parameter müssen dabei gesetzt werden:

  • Verknüpftes Ladestationsgerät - nicht verknüpfen, da der go-e Charger nicht verknüpfbar ist
  • Profilnamen - wer mittels RFID Karte tracen will, wer wieviel geladen hat, kann hier 2 Profile eingeben, die dann mittels Ip ("Profil") Eingang aus unlocked_by ("uby") vom go-eCharger gesetzt werden (der go-eCharger kennt wesentlich mehr Profile, hier muss auf 2 gruppiert werden)
  • Lm ("Limitierungsmodus") - auf 2 setzen, wenn z.B. je nach Überschuss der Eigenstromerzeugung stärker oder weniger stark geladen werden soll
  • Lr ("Limitierungsmodus beibehalten") - nur anhaken, wenn eine Übersteuerung der Limitierung durch die Loxone-Visualisierung auch fürs nächsten Laden beibehalten werden soll 
  • As ("Automatischer Ladebeginn") - auf 1 setzen, wenn auch das über die Loxone gesteuert werden soll (über Eingang Ie)

Wallbox Baustein mit Logik beschalten

Folgende Eingänge des Wallbox Bausteins eignen sich für die Beschaltung mit Logik → intelligentes Laden des Autos:

  • Ie ("Enable") - zum Starten/Beenden einer Ladung (solange der und auch Ic ("Connected") gesetzt ist, wird geladen. Am besten hier einen Merker (hier "Laden") verknüpfen, der mit entsprechender Intelligenz gesetzt wird. Beispiel dafür siehe go-e Charger+#Intelligent Laden mit intelligenter Ladeleistung.
  • Ic ("Connected") - mit einem Statusbaustein verbinden (siehe rechts), der aus dem Status des go-eChargers ("car") erkennt, ob das Auto angesteckt ist (Achtung: der Status 3 - "Warte auf Fahrzeug" - heißt, das Fahrzeug ist eingesteckt aber die Wallbox liefert keinen Strom - d.h. sollte eigentlich "Warte auf Freigabe" heißen)
  • AIc ("Power") - zum Darstellen der aktuellen tatsächlichen Ladeleistung → mit dem virtuellen Eingang energy ("nrg" - Xter Wert) verbinden
  • AIe ("Energy") - zum Darstellen der gesamten bisherigen Ladeleistung (über alle Ladungen hinweg) → mit dem virtuellen Eingang energy_total ("eto") verbinden
  • AIl ("Limitation") - zum Setzen der Ladeleistung (wenn Q1 ("Ladevorgang aktiv")). Am besten hier einen Merker (hier "Ziel Ladeleistung") verknüpfen, der mit entsprechender Intelligenz gesetzt wird. Achtung: Loxone arbeitet immer mit kW, der go-eCharger aber mit Ampere. Beispiel für intelligente Berechnung der Ladeleistung siehe go-e Charger+#Intelligent Laden mit intelligenter Ladeleistung.
  • Ip ("Profile") - zum Setzen des aktuellen Ladeprofils → mit dem virtuellen Eingang unlocked_by ("uby") verbinden

go-eCharger mit Wallbox Baustein steuern

Der Wallbox Baustein in der Loxone Config zeigt jetzt, wie der go-eCharger agieren soll. Jetzt muss nur mehr der go-eCharger vom Wallbox Baustein angesteuert werden. Achtung: zuerst ausprobieren, damit hier nicht potentiell falsche / schädliche Werte gesetzt werden (z.B. Ladeleistung, die der Schütz nicht liefert oder ständiges Ein/Aus beim Laden)

  • Q1 ("Ladevorgang aktiv") - soll geladen werden oder nicht → mit dem virtuellen Ausgang allow_charging ("alw") verbinden
  • AQl ("Ladebegrenzung") - auf wieviel kW soll die Ladung begrenzt werden → über eine Logik von kW auf Ampere umrechnen und dass dann an den virtuellen Ausgang charge_limit ("amp") hängen. Die Umrechnungslogik muss auch die Anzahl der Phasen kennen. Dafür sind folgende Bausteine nötig:
    • Statusbaustein zum Erkennen der Anzahl Phasen
    • Formelbaustein zur Umrechnung kW und Phasen auf Ampere mit folgender Formel: INT(I1/0,23/I2)

Intelligent Laden mit intelligenter Ladeleistung

Hier ein Beispiel, wie das Laden mit passender Ladeleistung intelligent gesteuert wird. Die Idee hinter folgendem Beispiel ist eine maximale Batterielebensdauer bei minimalen Stromkosten:

  • Wenn Betriebsmodus "Auto volladen", dann mit maximaler Ladeleistung volladen ("Laden" = ein und "Ziel Ladeleistung" = 16A)
  • Ansonsten wenn Betriebsmodus "Auto Erhaltungsladen", dann mit minimaler Ladeleistung bis X% laden ("Laden" = ein und "Ziel Ladeleistung" = je nach Stromüberschuss 6..16A)
  • Ansonsten wenn Stromüberschuss, dann je nach Stärke des Stromüberschusses mit passender Ladeleistung bis X% laden ("Laden" = ein wenn Stromüberschuss, "Ziel Ladeleistung" = je nach Stromüberschuss 6..16A)

X% ist so gewählt, dass typische übliche Wege zu einem Ladestand von 100-X führt, also die Ladung immer um 50% liegt (also z.B. bei X=60% sollte ein üblicher Weg 20% der Reichweite des Autos ausmachen und zu einem Ladestand von 40% führen). Der Betriebsmodus "Auto volladen" wird manuell oder durch Logik an Abreisetagen zu längeren Fahrten gesetzt, "Auto Erhaltungsladen", dann wenn typische übliche Wege anstehen.

Beispiel: Fahrt zur Arbeit Mo - Do benötigt 20% der Reichweite → X=60, "Auto Erhaltungsladen" Mo - Do. Fahrt in den Urlaub über 90% der Reichweite am 20.1. → "Auto volladen" am 20.1.

Anmerkungen:

  • Das Beispiel ist auf ein 1-phasiges Laden bis max. 16A ausgelegt. Hat man ein Auto, das 2- oder 3-phasiges Laden unterstützt, so muss der "Ladeleistung" Statusbaustein um die entsprechend möglichen Werte ergänzt bzw. geändert werden. Hat man die Möglichkeit mit z.B. 32A zu laden, dann muss der "6..16" Analogbegrenzer auf 6..32 eingestellt werden.
  • Der "Ladeleistung" Statusbaustein errechnet die gewünschte Ladeleistung - siehe rechts. Damit nicht so oft ein-ausgeschalten wird, wird erst bei einem Überschuss (AI1) von X+0,12kW die Ladeleistung von X angelegt (die Werte in der ersten Wert-Spalte sind um 0,12 höher als der Statuswert)
  • Die Beschränkung auf X% (AI2) funktioniert nur, wenn die aktuelle Ladung (SOC = state of charge) des Autos in der Loxone bekannt ist - ansonsten müsste sie manuell im Auto / in der App des Autos gesetzt werden
  • Der Merker "Wallbox" wird gesetzt, wenn die allgemeine Stromüberschusslogik des Hauses (über die auch andere variabel einschaltbare Verbraucher gesteuert werden) das Laden des Autos freigibt. Hat man selbst keine solche Stromübschusslogik implementiert, so setzt man "Wallbox" einfach dann, wenn die "Möglichkeit" > als die minimale Ladeleistung ist.
  • Der Statusbaustein "Ladetypus" liefert den Typus (volladen, erhaltungsladen, nicht laden)
  • Geladen wird nur, wenn die gewünschte Ladeleistung >= 6A ist (">=6A?" Formelbaustein mit SIGN(I2/I1 - 1,379) da hier auch kW → A Umrechnung stattfindet)
  • Die Ladeleistung wird bei Tageslicht alle 2 min. geprüft ("alle 2 min." Impulsgeber und Analogspeicher) - das ist nötig um ein ständiges Ändern der Ladelogik oder ob überhaupt geladen wird zu verhindern.
  • Falls geladen wird, so bleibt die Ladeleistung solange auf zumindest niedrigstem Ladeniveau erhalten, bis der Stromüberschuss einen gewissen (negativen) Schwellwert unterschreitet (d.h. es wird auch noch weiter geladen, wenn ein Teil der Ladung aus dem Netz gezogen wird) - das ist notwendig, damit nicht bei z.B. wechselnder Bewölkung alle 2min geladen und wieder nicht geladen wird, was der Wallbox & Ladeelektronik schaden könnte (siehe Tipps & Tricks und Probleme) (Ladeleistung Statusbaustein)
  • Falls nicht geladen wird, oder die gewünschte Ladeleistung unter 6A sinkt, so bleibt die Ladeleistung bei 6A ("6A if not charging" Formelbaustein mit I1*SIGN(I2) und "6..16" Analogbegrenzer), damit wird nicht ständig die Ladeleistung geändert, wenn es gar nix bringt

Tipps & Tricks und Probleme

  • Der Wallbox Baustein hat als minimaler Ladebegrenzung (AQI) 1,84 kW (8A bei einer Phase), der go-e Charger schafft aber 1,36 kW (6A bei einer Phase), was auch die untere Grenze bei Ladekabeln ist
    → Laden ist entweder mit 1,84 kW begrenzt oder man schickt den Sollwert gleich an den go-e Charger (nicht über AQI) und verzichtet auf die Überschreibmöglichkeit durch die App
  • Weder der go-e Charger noch das Auto werden über häufiges Laden/Nichtladen bzw. Ladebegrenzungswechsel (viele Male am Tag) erfreut sein: Der go-e Charger Flash Speicher garantiert nur bis 100.000 Schreibezyklen, go-e empfiehlt nicht öfter als alle 2min. die Ladebegrenzung zu ändern. Der Akku hat damit kein Problem (das Rekuperieren macht ja auch nichts anderes), aber die Ladelogik des Autos potentiell schon.
    → wird die Ladeleistung bzw. Ein/Aus über eine Logik berechnet, so sollte die nicht zu ständigem Wechsel führen. Das kann z.B. über eine Mittelwertbildung (z.B. der letzten 15min.) der Berechnung des Stromüberschusses gemacht werden
    Achtung: Die Zahl "Ladevorgänge" in der go-e Charger App unter Laden / kWh Gesamt / Ladevorgänge ist nicht die Anzahl der Ladevorgänge, sondern die Seriennummer des go-e Chargers (auch unter Einstellungen ganz oben ersichtlich)




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7 Comments

  1. Danke für die gute und umfangreiche Anleitung! Das war für mich der Grund mir diese Lösung zu kaufen.

    Kleinigkeit: Es gibt von go-e Charger zwei Versionen, einen mit 11 kW an CEE 16 A Dosen und einen mit 22kW an CEE 32A Dosen. Die Anleitung ist, soweit ich das verstehe, für die 22 kW-Version ausgelegt, trotzdem in den Beispielen begrenzt auf 16 A. Ich vermute mal, das beiden Versionen in der Loxone Config identisch konfiguriert werden, oder? Aber vielleicht lässt sich das noch in der Einleitung präzisieren?

    1. Der go-e Charger kann meines Wissens nach immer 32A. Die Kabel, die man bei go-e dazukaufen kann sind intelligent (oder irgendwas ist intelligent) → nimmt man ein 16A Kabel, dann kann man den go-e Charger nur bis 16A einstellen.

      Ich wollt mit das 16A Kabel sparen → hab eine CEE 32A Dose hinter der aber nur ein 16A Schütz hängt. Darum hab ich den go-e Charger softwareseitig auf 16A begrenzt.

      1. Den go-e Charger gibt es in den Varianten 11 kW (Anschluss direkt an CEE 16 A) und 22 kW (Anschluss direkt an CEE 32 A) weitere Stecker nur über Adapter. Siehe https://go-e.co/produkte/go-echarger-home/

  2. Frage am Rande:

    Wie kann Loxone den SOC (state of charge) des Akkus mitbekommen?

    Über die API des go.e chargers gibt es wohl keine Möglichkeit, vermute ich.

    Laut IEC61851 sollte eine Wallbox über den Ladezustand des Akkus üblicherweise über PWM-Kommunikation informiert sein.

    1. IEC61851 ist soweit ich das lese nur für DC, die Wallbox liefert aber AC. Der go.e Charger kennt definitiv nicht den SOC (nur wieviel bei diesem Ladevorgang geladen wurde).

      Für den SOC musst mit dem Auto kommunizieren. Ich versuche es über EV-Notify und einem ODB2 Adapter und einem dedizierten Handy im Auto → solange ich fahre oder lade schickt der ODB2 Adapter Infos via Bluetooth ans Handy, dieses schickt die Daten an EV-Notify, die Loxone holt die Daten via https (d.h. Miniserver Gen2 oder https2http und Loxberry). Sobald das bei mir funkt schreib ich eine Seite dazu im Loxwiki...

  3. Der Charger unterstützt inzwischen auch MQTT, in Verbindung mit einem Loxberry wäre da auch eine Lösung. Vor- und Nachteile?

  4. Sebastian Dietrich könntest Du Deine Config teilen? Gerade beim Abtippen der Statusbausteine schleichen sich leicht Fehler ein ...