Zum Ende der Metadaten springen
Zum Anfang der Metadaten

Information

Seit Version 7 der Loxone App meldet diese als Einblendung über die Visualisierung, wenn von Loxone eine neue Miniserver-Version bereitgestellt ist.

Der Hinweis ist hilfreich, jedoch erscheint dieser Hinweis auf jedem Gerät im Haushalt einmal täglich. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Bewohner des Geräts das nötige Know-How hat, oder überhaupt die Berechtigung, dieses Update durchzuführen. Kunden von Loxone Partnern müssen in der Regel für das geforderte Update bezahlen. Die Meldung ist nicht abschaltbar.

Technisch erkennt Loxone diese Information, indem jede Verwendung der App an Loxone gesendet wird. Dabei wird u.a. die persönliche MAC-Adresse und Version des Miniservers an Loxone gesendet.

Verhindert wird die Übermittlung der Miniserver-Daten an Loxone dadurch, dass man die Kommunikation zu den Servern von Loxone unterbindet.

Seit App-Version 9 wird der Bildschirm von mehreren Spam-Flächen belegt: Links oben blinkt die Werbung für den Wetterservice, rechts oben wird in Signalfarbe weiterer Spam über Loxone-Produkte angezeigt, die Haus-Seite zeigt groß und rot an, dass die Firmware älter ist, und das Popup "Miniserver Update verfügbar" legt sich über die Schaltflächen. Eine derartige Fülle von Werbung ist sehr ungewöhnlich für eine App, die mit einem Produkt mitbezahlt wurde.

Sicherheit

Loxone argumentiert mit der "verbesserten Sicherheit" von neuen Versionen. Dahingehend empfiehlt die Community dringend, den Miniserver niemals direkt ins Internet zu stellen, sondern ein VPN einzusetzen. Loxone kann jedoch keine Betriebssicherheit durch ein Update garantieren: Sollte das Update fehlschlagen, fällt die Hausautomatisierung vollständig aus. Sollten Fehler in der neuen Version vorhanden sein, muss entweder mit Workarounds gearbeitet werden, oder die alte Version durch Ausbauen der SD-Karte wiederhergestellt werden. Sollte das Update durch einen Loxone Partner durchgeführt werden, hält sich Loxone in Fehlerfällen schadlos. Die Kosten müssen vom Kunden oder auf Kulanz vom Partner übernommen werden.

Im IT-Betrieb von Unternehmen ist es üblich, neue Versionen erst in Testinstallationen zu überprüfen und öffentliche Support-Plattformen auf Fehlerfälle bei anderen Kunden zu durchsuchen, und erst nach angemessener Zeit Updates in den Produktivbetrieb zu übernehmen. Da SmartHome-Benutzer in der Regel keine Testinstallation Zuhause haben, sollte man in Bezug auf Loxone-Updates das loxforum.com auf einschlägige Update-Threads durchsuchen, wo Fehler und Änderungen von langjährigen Loxone-Benutzern und Partnern dokumentiert werden.

Änderungswunsch

Loxone hat entsprechender Wünsche von Kunden, diese Meldung abschaltbar zu machen, oder in einer Form anzubieten, die nur einmalig auf ein Update hinweist, zurückgewiesen. Kunden mögen mit der Meldung leben oder ein Update durchführen. Dabei gibt es einige Gründe, nicht sofort jedes Update einzuspielen, oder einspielen zu können (finanzielle Belastung durch den Loxone Partner alle paar Monate; Fehler in neuen Versionen; keine zeitliche Möglichkeit, die Funktionalität der neuen Version zu prüfen und zu überarbeiten; neue Funktionseinschränkungen in neuen Versionen; Änderung von Schnittstellen, deren Anpassung noch offen ist,...).

Unterstützung bei der Einrichtung

Dieser Abschnitt listet Artikel für unterschiedliche Methoden (abhängig von deiner Netzwerkinfrastruktur), das "nach Hause telefonieren" von Loxone zu unterbinden. Wähle jene Möglichkeit, die zu deiner Heimnetzwerkkonfiguration passt. 

Grundsätzlich kann das durch Filtern (Requests an Loxone werden herausgefiltert) oder durch Umlenken (Requests werden umgelenkt, sodass sie nicht zu Loxone kommen) erreicht werden. In der Regel führt diese Funktion der Internet-Router durch.

Siehe auch: DNS, Hostname, IP-Adresse, Port, Router für "Dummies"