Versions Compared

Key

  • This line was added.
  • This line was removed.
  • Formatting was changed.

...

Im folgenden Bild seht ihr wie die Programmierung in der Visualisierung aussieht. Wichtig war mir, dass ich alle Parameter (gerade am Anfang) jederzeit bequem in der Visualisierung ändern kann und nicht jedes Mal im Programm herumsuchen muss.

 

Visualisierung

Ausgangssituation

Ich habe den Garten in 3 Bewässerungskreise bzw. -zonen eingeteilt:

...

Angesteuert werden die Kreise über 3 separate Automatikventile. Das Wasser kommt aus einer Zisterne. Die Pumpe wird nach Druck/Durchfluss ein und ausgeschaltet (nicht über Loxone sondern über ein autarkes Bauteil).

Sensoren:

  • Zisternenfüllstand. Bei mir realisiert über eine Drucksonde (Signal 0-10V), es gibt aber auch andere Möglichkeiten (z. B. Ultraschall)

...

Mehr Sensorik ist nicht notwendig. Man kann das System natürlich noch verfeinern, indem man jedem Bewässerungskreis einen Bodenfeuchtigkeitssensor gönnt. Ob man das zusätzliche Geld dafür investieren möchte muss man selbst entscheiden. Notwendig für einen stabilen Betrieb ist es nicht: Ich messe die Feuchtigkeit in einem nach Süden ausgerichteten Beet. Dieses Beet hat somit den trockensten Boden. Sowohl Rasen (speichert die Feutchtigkeit sehr gut) als auch nach Norden ausgerichtete Beete haben grundsätzlich einen feuchteren Boden. Somit betrachte ich mit der Messung im südlichen Beet den "Worst Case".

Programm/Logik

Ein Link zum kompletten Programm findest Du am Schluss des Artikels.

Zisterne:

Der Füllstand der Zisterne wird im Programm angezeigt und getrendet. Zusätzlich wird der aktuelle Wasserverbrauch über Differenzbildung (Füllstand vorher/nachher) ermittelt und im Verbrauchszähler erfasst. Das funktioniert allerdings nur, wenn "per Software" Wasser entnommen wird. Bei manueller Entnahme (z. B. Wasserschlauch) natürlich nicht. Trotzdem besser als nichts und man bekommt ein Gefühl dafür, wieviel Wasser man für die Bewässerung verbraucht hat. Der Momentandurchfluss wird ebenfalls angezeigt, ist aber etwas ungenau (je nach Empfindlichkeit der Füllstandssonde).

 

  

Bewässerungskreise:

Startet die Automatikbewässerung, wird der erste Bewässerungskreis solange bewässert, bis die Bodenfeuchtigkeit um x% angestiegen ist. Wird der Anstieg nicht erreicht, bricht die Bewässerung nach einer voreingestellten Zeit zur Sicherheit ebenfalls ab. Die notwendige Zeit zur Erhöhung der Bodenfeuchtigkeit wird sich gemerkt und auf die Kreise 2 und 3 (ohne Bodenfeuchtigkeitssensor) übertragen. Hier kann man noch einen prozentualen Wert vorgeben, um die Bewässerungsdauer der Kreise 2 und 3 relativ zum Kreis 1 zu beeinflussen (0-200%).


 Einzelne Kreise und Ermittlung der notwendigen Bewässerungszeit

Automatik-Logik:

Ob bewässert werden muss oder nicht wird anhand einer Logik ermittelt und hängt von diversen Voraussetzungen ab:

...

  • Die Zisterne muss ausreichend gefüllt sein.

 

Logik für die automatische Bewässerung

Download

Das komplette Programm kann hier heruntergeladen werden:

...