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Lektion 1:
Rolladen hoch wenn Tür geöffnet (von Prof.Mobilux)

Der Fensterkontakt geht auf den negierten (!) Eingang Sp. Negierung kehrt die Logik des Eingangs um (aus 1 wird 0 und umgekehrt). Man sieht das am kleinen Punkt. Hier ist es so, dass der Fensterkontakt aktiv ist (auf "1" steht), wenn die Tür geschlossen ist. Durch die Negierung ist der Eingang Sp dabei nicht aktiv. Wird das Fenster geöffnet, so geht der Fensterkontakt auf "0" und der Eingang Sp auf 1. Sp ist die Sicherheitsabschaltung, die hier über den Parameter SO so konfiguriert ist, dass bei aktiver Sicherheitsabschaltung der Rolladen hoch fährt.

Wird die Tür also geöffnet, fährt der Rolladen hoch.


Lektion 2:
Rolladen hoch wenn Sonne aufgeht - nicht jedoch vor X Uhr.
Rolladen runter, wenn Sonne untergeht - nicht jedoch vor X Uhr (von Prof.Mobilux)

Die Schaltuhr ist so eingestellt, dass sie von um 6:00 Uhr bis 21:00 Uhr aktiv ist. "Tageslicht" (findet man unter "Zeiten" im Peripheriebaum) ist aktiv, wenn Tageslicht vorhanden ist (also nach Sonnenaufgang und vor Sonnenuntergang). Wer die Dämmerung mit nutzen möchte, verwendet hier "Tageslicht 30 Min". Der Ausgang des oberen UND-Bausteins geht auf EIN, wenn beide Bedingungen erfüllt sind, also Tageslicht da ist und die Schaltuhr auf EIN ist. Dadurch wird der obere Monoflop aktiviert und triggert im Zentralbaustein den Eingang Cu. Alle Rollanden fahren hoch.


Ist das Tageslicht weg und gleichzeitig auch die Schaltuhr nicht mehr aktiv, so geht der untere UND-Baustein auf EIN (Negierung beachten!) und der untere Monoflop wird aktiviert. Dieser geht auf Cd und die Rolladen fahren runter.


Wer gleich noch nach dem Hochfahren der Rolladen die Automatik-Beschattung aktivieren will, macht noch einen verzögerten Impuls (z. B. 60 Sekunden) vom oberen UND-Baustein auf den AR-Eingang des Zentralbausteins. Damit werden alle Rolladen erneut in die Automatikbeschattung versetzt.


Lektion 3:
Automatikbeschattung nur bei bestimmten Bedingungen (von Prof.Mobilux)

Hier im Beispiel soll die Automatikbeschattung erst aktiviert werden, wenn


1. Die Sonne höher als 20° steht

2. Die Sonnenstrahlung > 500 W/m² ist

3. Die Außentemperatur > 25°C ist


Hier nur beispielhaft. Das kann man natürlich nach Belieben erweitern. Diese Bedinungen verknüpft man mit einem UND-Baustein auf einen Merker "Beschatten":

Wenn alle 3 Bedingungen erfüllt sind, ist der Merker "Beschatten" auf EIN. Dieser Merker soll später für alle Räume gelten.


Wer möchte, kann nun noch für jeden Raum individuell vom Intelligenten Raumregler den Ausgang Qs verwenden (Beschattungsanforderung):


Wenn nun beide Bedingungen erfüllt sind (also der Merker "Beschatten" auf EIN ist und auch "Küche beschatten" auf EIN ist), soll die Automatikbeschattung aktiviert werden. Also verknüpft man wieder beide Bedingungen mit einem UND-Baustein und führt sie auf den Eingang AS der Automatikjalousie:

Das funktioniert jetzt schon ganz nett. Aber eine Sache ist dumm: Warum auch immer hat Loxone sich gedacht, dass bei "Wegfall" der Bedingungen am Eingang AS (Eingang AS geht auf AUS) die Rolladen NICHT wieder automatisch hochfahren. Niemand versteht das bzw. es verstehen nur die beiden Geschäftsführer von Loxone. Es ist also aktuell so, dass wenn eine der Beschattungsbedingungen wegfällt, also z. B. die Sonne nicht mehr scheint, der Rolladen trotzdem unten bleibt. Das wollen wir nicht. Also implementieren wir noch einen Impuls auf den Eingang Cu der Automatikjalousie, wenn unsere Beschattungsbedingungen nicht mehr erfüllt sind.

Der Merker "Beschatten aktiv" ist aktiv, wenn der Rolladen sich in der Automatikbeschattung befindet. Sind nun die Bedingungen zur Beschattung nicht mehr gegeben (z. B. Sonne weg), dann geht der Merker "Beschatten" auf AUS. Dadurch geht der obere UND-Baustein auf EIN (Negierung beachten!) und es wird ein Impuls auf den Eingang Cu getriggert.