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  1. Erstellen eines Modbus-Servers

    Als erstes wird der Baustein "Modbusserver" unter dem Abschnitt "Miniserverkommunikation" eingefügt. Als Bezeichnung kann z.B. ISG web verwendet werden.

    Wichtig: Unter "Adresse" muss die eigene IP-Adresse des ISG web eingetragen werden!



  2. Erstellen eines Modbus Gerätes

    Im zweiten Schritt wird ein "Modbus Gerät" unter dem Modbusserver erstellt. Das Gerät kann eine Wärmepumpe oder Lüftungsanlage sein und z.B. die Bezeichnung "WPF 5 cool" bekommen.

    Die Modbus-Adresse für das angeschlossene Gerät ist bei Stiebel Eltron immer "1".

     

  3. Erstellen von Aktoren und Sensoren

    Unter dem Modbus Gerät werden digitale oder analoge Sensoren bzw. Aktoren erstellt. Für diesen Schritt hilft die o.a. Anleitung mit allen Parametern, die gelesen oder geschrieben werden können. 

    ACHTUNG: Bzgl. der Modbus Adresse (oder IO-Adresse wie es in Loxone heißt) muss man beachten, dass der Wert in der Adress-Übersicht von Stiebel um eins reduziert werden muss, wenn man ihn in Loxone einträgt. Beispiel: In der Stiebel Doku steht: 507 = Außentemperatur, in Loxone muss dann 506 eingetragen werden. Das gilt für Aktoren, sowie für Sensoren.

    Je nach Typ des Parameters muss man den richtigen Befehl zum Auslesen oder Setzen von Werten verwenden. Objekte, die sowohl lesbar als auch schreibbar sind, werden über über den Funktionscode 06 (“Write Single Register”) oder Funktionscode 16 (“Write multiple Registers”) geschrieben (bei Loxone "Befehl" genannt). Das Auslesen dieser Werte erfolgt über den Funktionscode 03 („Read Holding Registers“). Objekte, die nur lesbar sind, werden über den Funktionscode 04 („Read Input Registers“) ausgelesen.

    Es muss außerdem der richtige Datentyp angegeben werden (mit oder ohne Vorzeichen), z.B. 16-Bit (2 Byte) unsigned Integer. Werte, wie z.B. Temperaturen werden als ganze Zahlen mit dem Faktor 10 multipliziert übermittelt, d.h. z.B. 20,4 °C wird als ganzzahliger Wert 204 übermittelt. Für die einfache Umrechnung setzt man den Eingangswert 2 auf 100 und den Zielwert 2 auf 10 und erhält so 20,4. Die Einheit zur Anzeige kann am Ende noch mit den gewünschten Stellen und Einheiten angegeben werden.

    1. Beispiel für einen Analogaktor

      Das nachfolgende Beispiel zeigt den Parameter "LWZ Betriebsart" mit der Modbus IO-Adresse 1000, der als 16-Bit Zahl ohne Vorzeichen über den Befehl "6 - Preset single register" geschrieben wird.

       

    2. Beispiel für einen Analogsensor

      Das nachfolgende Beispiel zeigt den Parameter "LZW Aussentemperatur" mit der Modbus IO-Adresse 6, der als 16-Bit Zahl mit Vorzeichen mit dem Faktor 10 multipliziert (ganzzahlig) übermittelt wird und über den Eingangswert 2 auf 100 und den Zielwert 2 auf 10 in den richtigen Temperaturwert umgerechnet wird. Optional kann noch die Validierung hinzugefügt werden.

       

  4. Vorlagen

    In Loxone Config gibt es den Menüpunkt "als Vorlage speichern" im Kontextmenü für jedes Modbus Gerät. Auf diese Weise kann man sehr einfach eine große Liste an Sensoren und Aktoren als XML-Datei speichern. Diese Datei wird im Ordner C:\ProgramData\Loxone\Loxone Config 10.0\Templates\Comm\ gespeichert und kann anschließend exportiert werden. Über den Menüpunkt "Sensoren und Aktoren hinzufügen", "vordefinierte Geräte", "Vorlage importieren ..." kann man diese sehr einfach in die eigene Konfiguration einbinden.

    1. Hier ist ein Vorlage zum Download für eine Lüftungsanlage: MB_LWZ - Stiebel Eltron - Muster.xml Man kann selber noch viele andere Datenpunkte einfügen.

    2. Über dieser Zeile bitte eigene Vorlagen ablegen, um sie anderen Usern zur Verfügung zu stellen!!!

  5. Dekodierung des Betriebsstatus in der Loxone Config

    Der Betriebsstatus mit vielen binären Werte Werten wird "kompakt" als eine 16-Bit Zahl über Modbus abgefragt und muss anschließend noch über 2 Binärkodierer in die einzelnen Werte zerlegt werden. Dies ist im nachfolgenden Beispiel dargestellt.

     

  6. Beispielansicht in der Loxone App

    Das nachfolgende Beispiel zeigt die Ansicht der Parameter einer Lüftungsanlage in der Loxone App.