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Unter dem bereits im Punkt 1. ETA-Holzvergaser in Loxone einbinden in der Loxone-Config angelegtem ETA-Holzvergaser werden die Werte unter Sensoren (lesende) oder Aktoren (schreibende) angelegt. Bei den Eigenschaften wird unter IO-Adresse das jeweilige Register der ETA-Variable gewählt, bei den Befehlen wird dann je nachdem ob lesend oder schreibend ein unterschiedlicher Befehl gewählt:

Lesen:

Image Modified

  • "3-Read holding register(4x)" bei schreib/lesbaren Registern, bei nur lesbaren "4-Read input register(3x)"
  • Immer 32-bit signed integer
  • Immer 2 Register, alle Register beim ETA belegen 2 Adressen (darum nur gerade Adressen)
  • Registerreihenfolge immer umdrehen (ETA schickt/verlangt HighWord/LowWord, Loxone schickt/holt defaultmäßig LowWord/HighWord)
  • Byte-Reihenfolge belassen


Der Abfragezyklus sollte je nach zu lesendem Wert eingestellt werden. Erlaubt ist 5 - 4095 Sekunden, was für die Kommunikation mit dem ETA-Heizkessel sicherlich reicht. Bei der Abfrage der Außentemperatur reichen z.B. sicher 10 Minuten - also Abfragezyklus = 600

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Tipp
titleTip

Zuerst mal versuchen das Register alle 5 sec. zu lesen und die Werte am ETA zu ändern. Damit erkennt man welche Werte erwartet werden, ob man auch das richtige Register erwischt hat etc.


Image Modified

  • Immer "16 - Preset multiple registers"
  • üblicherweise "32-bit signed integer", es gibt aber Spezialfälle wo es auch führende Bits gibt (s.u.), dann "32-bit unsigned integer"
  • immer 2 Register für 32-bit, darum sind die ETA Register ja auch alle geradzahlig
  • je Anwendungsfall u.U. nötig


Auch hier kann man mittels der Korrektur der Skalierung entsprechen - z.B. lässt sich mittels folgender Korrektur eine Skalierung von 10 bei Temperaturwerten umsetzen (genau umgekehrt wie beim Lesen):

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Hinweis
titleAchtung

Die zu setzenden Werte müssen vorher in das korrekte Format gebracht werden - anders als beim Lesen der Sensoren gibt es für Aktoren die Checkbox "Registerreihenfolge" nicht - d.h. die Werte werden als LowWord/HighWord geschickt aber vom ETA Holzkessel als HighWord/LowWord interpretiert (siehe Ticket bei Loxone). In den meisten Fällen (bei Werten bis +/-32768) geht das aber einfach mittels einer Multiplikation mit 65536 - z.B. mit dem Formel-Baustein.

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Info

Das Schreiben funktioniert meiner Erfahrung nach nicht immer zuverlässig (es ändert sich manchmal nichts) - es empfiehlt sich also (durch ein automatisches Lesen und automatische/manuelle Kontrolle) zu überprüfen, ob das Schreiben funktioniert hat.

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  • Heizkreis ein- / ausschalten: Kann man über ein Setzen der Heizgrenze Tag (und) Heizgrenze Nacht erreichen. Setzt man beide auf das Maximum (50°C), so schaltet sich der Heizkreis ein (wenn es nicht andere Parameter, wie z.B. Mindesttemperatur des Puffers verhindern). Setzt man beide auf das Minimum (-50°C), so schaltet er sich aus.
  • Zirkulationspumpe ein- / ausschalten: Kann man über ein Setzen der Zirkulationszeiten erreichen: Setzt man die Zirkulationszeiten aller Wochentage (= 7 Register) oder die des aktuellen Wochentags auf 0-24 Uhr, so schaltet sie sich ein, setzt man sie auf 0-0 Uhr, so schaltet sie sich wieder aus. Die Zirkulationszeiten haben ein führendes bit und sind als Anzahl Viertelstunden codiert. Die Formel zum Setzen von Zirkulationszeiten lautet somit (statt dem reinen Multiplizieren mit 65536):


    Codeblock
    (I1*256+I2)*65536+32768


    wobei I1=Startzeit in 15min. Schritten, I2=Endzeit in 15min. Schritten
    .

    Das ganze in diesem Fall natürlich 32bit unsigned int und weiterhin 2 Register für 32bit.

  • Heizkreis lesen: Der Wert Heizkreispumpe liefert leider nicht den ein/aus Zustand der Pumpe, sondern die detailiertere Textwerte (Aus, Ein, Verriegelt, Sicherung defekt, Keine Klemme zugewiesen, Keine Antwort des CAN-Knotens). Diese können aber einfach über einen Status-Baustein in Text und 0/1 umgewandelt werden.
  • Weniger priore Räume mit gerinerer Priorität heizen: Weniger priore Räume wie z.B. WC, Windfang, Gang, ... könnte man erst dann heizen, wenn die anderen Räume vollständig aufgeheizt sind (z.B. via Loxone Betriebsmodus "Aufgeheizt", der gesetzt wird, wenn in prioren Räumen die Stellventile nicht mehr voll aufgedreht sind und setzen der Komforttemperatur in weniger prioren Räumen nur bei "Aufgeheizt"). Das führt aber zu einem unangenehmen Temperaturgefälle z.B. nach Urlaub ist das Wohnzimmer schön warm, aber der Gang noch bitterkalt.
    Besser ist es, die weniger prioren Räume schon dann zu heizen, wenn der Heizkreismischer noch Leistungsreserven hat. Das ist erst dann der Fall wenn der Rücklauf aus den prioren Räumen nicht mehr allzu kalt ist. Dazu prüft man, ob die die Position des Heizkreismischers z.B. kleiner als 80% ist und die Heizkreispumpe aufgedreht ist. Mittels Betriebsmodus können dann die weniger prioren Räume auch auf Komforttemperatur gebracht werden. 

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