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HDMI oder Klinkenstecker?

Standardmäßig ist beim Raspberry Pi die Automatik aktiv: Ist am HDMI-Ausgang ein Gerät angeschlossen, wird HDMI verwendet, sonst der Klinkenstecker.

Hier ein Eintrag, auf welche Weisen es möglich ist, den Ausgang fest einzustellen: https://developer-blog.net/raspberry-pi-audio-ausgang-einstellen/

Hilfe! - Welchen Ausgang soll ich nehmen?

Der Raspberry liefert alleine schon nur mit der eigenen Soundkarte eine Menge Auswahlmöglichkeiten mit.

Keine weiteren Sound-Adapter

default:CARD-ALSA

Sollte es mit anderen Programmen mit Ton-Ausgabe Probleme geben, dann versuchen: dmix:CARD=ALSA,DEV=0

Weitere Sound-Adapter

Den Audioausgang des Raspberries: hw:CARD=ALSA,DEV=0 oder ggf. die dmix-Variante.

Die zusätzlichen Adapter nach Layout auswählen.

Lautstärke zu niedrig

Möglicherweise ist die Läutstärke des oder der Sound-Devices zu niedrig. Das Soundsystem ALSA stellt die Lautstärke auf einen Standardwert, der eigentlich beim Herunterfahren gespeichert werden sollte. Oft ist in der Standardkonfiguration die Lautstärke sehr niedrig eingestellt, was gegen das Konzept von Logitech Media Server arbeitet, das selbst auch die Lautstärke regelt (aber selbst, nicht jene von ALSA).

Am einfachsten geht es folgendermaßen, die Lautstärke zu verstellen und zu speichern:

  • Eine SSH-Verbindung (z.B. putty) zum LoxBerry öffnen und anmelden.
  • Auf der Konsole eingeben: alsamixer.
  • In dieser "grafischen" Oberfläche kann die Lautstärke verstellt werden. Mit F6 erhält man eine Auswahl der Soundkarten.
  • Wenn alles eingestellt ist, verlässt man den ALSA-Mixer mit Strg-C.
  • Danach diese Einstellungen als Standard speichern: alsactl store
  • Diese Lautstärke sollte nun auch nach einem Reboot erhalten bleiben.

(Irgendeine Art von Lautstärkekontrolle wird es in einem zukünftigen Milestone des Squeezelite Plugins geben, um die Konsole zu vermeiden) 

Front und Rear einer Mehrkanal-Soundkarte (5.1/7.1) auf mehrere Zonen aufteilen

Dafür ist eine Anpassung der /etc/asound.conf notwendig. 

Es gibt dafür Anleitungen im Internet, ich weiß aber nicht, ob die für jede Karte funktionieren. Siehe http://alsa.opensrc.org/Asoundrc#Splitting_front_and_rear_outputs ("9 Splitting front and rear outputs").

Tonqualität

Abgesehen vom Quellmaterial ist die Ausgabe-Hardware entscheidend für die Tonqualität.

Die Tonqualität des eingebauten Raspberry-Klinkensteckers ist schlecht und wird der Qualität von meist höherwertigen Lautsprechern in Decken oder HiFi-Anlagen nicht gerecht. Für Sprachausgabe und "Gedudel" auf dem WC ist es jedoch ausreichend.

Für vernünftige Tonqualität sollte man mindestens in eine USB-Soundkarte investieren. Der Kaufpreis ist hier definitiv ein erstes Qualitätskriterium (eine 5 Euro Noname-Soundkarte klingt anders als eine 50 Euro Creative-Soundkarte).

Der HDMI-Ausgang hingegen ist digital - die Digital-Analog-Wandlung erfolgt also erst am angeschlossenen Gerät (AV-Receiver, Fernseher oder dergleichen).

Der Logitech Media Server streamt die Audiodaten lossless. In den LMS-Server-Einstellungen können pro Player Bitrate-Limits eingestellt werden, die standardmäßig deaktiviert sind. Durch Aktivieren dieses Limits erfolgt am Server ein Resampling (Herunterrechnen). Diese Einstellung ist eigentlich in keiner Situation notwendig.

Bei Internet-Streams (z.B. Internet-Radio) wird vom LMS nur die Stream-URL an den Client übergeben, dieser streamt die Quelle direkt.

HiFiBerry Konfiguration

LoxBerry hat standardmäßig nicht die Treiber für den HiFiBerry aktiviert. Zur Konfiguration ist eine Linux Shell (z.B. putty) notwendig. Dort muss du dich mit su als root-Benutzer anmelden.

Die Anleitung dafür findest du direkt beim Hersteller: https://www.hifiberry.com/guides/hifiberry-software-configuration/

Den ersten Schritt, "Upgrade your Linux kernel", solltest du überspringen, um Komplikationen mit dem LoxBerry Image zu vermeiden.

Eine automatische Konfiguration über das Webinterface des Squeezelite-Plugins wird es - aufgrund des notwendigen Eingriffs in die Treiber und die ALSA-Config von LoxBerry - vorerst nicht geben.

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