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Dokumentation (Loxone Website)

Die Betriebsmodi werden verwendet, um das Haus in einen gewissen "Zustand" zu schalten. 

Die Betriebsmodi werden von allen Bausteinen, die Schaltuhren verwenden (Schaltuhr, Raumregler, IRR) berücksichtigt, d.h. es ist beispielsweise möglich, andere Heiztemperaturen für einen Betriebsmodus zu programmieren (Urlaub, Freier Tag usw.), oder andere Schaltzeiten.
Zudem kann der Betriebsmodus wie einen Eingang verwendet werden. Beispielsweise könnte man diesen an einen Analogwahlschalter hängen. Normalerweise gilt der erste Wert des Analogwahlschalters, ist jedoch z.B. der Betriebsmodus "Urlaub" aktiv, soll der alternative Wert verwendet werden.  Ebenso kann der Betriebsmodus in Logiken verwenden werden (z.B. UND, ODER), um unterschiedliche Szenarien abzubilden.

Verwenden des Betriebsmodus

Ein Betriebsmodus wird aus der Baumansicht auf die Seite gezogen. Die erste Instanz wird dabei als Ausgang dargestellt. Dieses Element wird verwendet, um einen Betriebsmodus zu setzen. 

Der Betriebsmodus kann danach beliebig oft nochmals aus dem Baum auf Seiten gezogen werden und wird dann dargestellt wie ein Eingang. Diese erstellten Instanzen funktionieren wie Merker.

Wird der Betriebsmodus mit 1 beschalten (dauerhaft, nicht als Impuls), gilt dieser Betriebsmodus als aktiv. Ist kein Betriebsmodus mit 1 beschalten, gilt der Normalmodus.

Setzen des Betriebsmodus

Im System gibt es keinen eingebauten "Schalter"-Baustein, mit dem man einen Betriebsmodus setzt. Vielmehr kann man die verfügbaren Betriebsmodi über Logiken setzen. Die einfachste Variante ist, dies über einen Radiotasten-Baustein durchzuführen.

Vielfach wird es aber sinnvoll sein, verschiedene Betriebsmodi nicht direkt als Radiotasten zu setzen, sondern über Logiken. Beispielsweise könnte ein Taster bei der Haustür das Haus auf "Alle abwesend" setzen.

Zusätzlich können Betriebsmodi durch den Loxone Kalender gesteuert werden. In einem Kalendereintrag kann ein Typ angegeben werden ("Feiertag", "Urlaub" usw.), in dessen Zeitraum das Haus in diesen Betriebsmodus schaltet.

Mehrere Betriebsmodi gleichzeitig verwenden

Es kann nicht nur ein Betriebsmodus aktiv sein, sondern auch mehrere Betriebsmodi gleichzeitig. Jeder Betriebsmodus ist dann aktiv und dessen "Merker"-Objekt kann entsprechend in Logiken eingesetzt werden.

Bei Schaltuhren gibt es eine Besonderheit: In einer Schaltuhr (z.B. Schaltuhr, Intelligenter Raumregler usw.) können auch mehrere Betriebsmodi hinterlegt werden, allerdings ist dort nur die Schaltzeit des Betriebsmodus mit der höchsten Priorität aktiv. Eine Reihung kann in der Schaltuhr vorgenommen werden. 

Die Komplexität und Problematik mit mehreren gleichzeitig aktiven Betriebsmodi soll dieses Beispiel verdeutlichen:

"Schaltuhr-Betriebsmodus-Konflikt" 

Ein Springbrunnen im Garten wird zu gewissen Zeiten aktiviert (Mo-Fr am Abend, am Wochenende ab Mittag). Zusätzlich sind in der Schaltuhr zwei Betriebsmodi definiert: Wenn Gäste im Haus sind, soll der Springbrunnen am Tag laufen. Gibt es einen Sauna-Abend, dann soll der Springbrunnen am Abend laufen. Hier die Schaltuhr:

 

Heute sind Gäste im Haus, und abends möchten unsere Gäste auch die Sauna benutzen. Daher aktiviert der Hausherr beide Betriebsmodi: "Saunaabend" und "Gäste im Haus". 

Die Erwartung ist: Da Gäste im Haus sind, soll der Brunnen tagsüber laufen, und weil auch Saunaabend ist, soll der Brunnen auch abends laufen.

Dies ist jedoch ein Irrtum: Da der Betriebsmodus "Sauna-Abend" in der Schaltuhr höhere Priorität hat, wird der Brunnen auch nur zu dessen Schaltzeit  (18:00 bis 23:00 Uhr) aktiviert und ist sonst aus. Tagsüber wird - trotz aktivem Betriebsmodus "Gäste im Haus" der Brunnen nicht laufen, solange "Saunaabend" ebenfalls aktiv ist. 

 Diese Problematik gilt ebenso für die Intelligente Raumregelung und andere Bausteine, die Schaltuhren verwenden. 

Bei Schaltuhren, die als Digitalausgang dienen (wie in diesem Beispiel) wäre eine Lösung, einen der Betriebsmodi in eine eigene Schaltuhr zu verlegen, wobei nur Schaltzeiten für den Betriebsmodus definiert werden. Die Ausgänge der beiden Schaltuhren werden dann mit ODER verknüpft.

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