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Es gibt primär drei Arten, ein Leuchtmittel zu dimmen.

Phasenanschnitt

Wird verwendet bei 230V Wechselstrom. Die Sinus-Welle des Wechselstroms wird beim Anstieg vorne abgeschnitten.

Geeignet für Glühbirnen und Halogenleuchtmittel.

Phasenabschnitt

Wird verwendet bei 230V Wechselstrom. Die Sinus-Welle des Wechselstroms wird beim Abfallen hinten abgeschnitten.

Geeignet für dimmbare Energiesparlampen

Puls-Weiten-Modulation

Wird verwendet bei allen Gleichstromdimmern. Der fließende Strom wird "zerhackt" in Impulse.

Beispiel:

Eine Sekunde wird in 200 Impulse aufgeteilt (=200Hz-Dimmer).

Bei 100% werden 200 Impulse mit EIN (also durchgängig versorgt) zum Leuchtmittel gesendet.

Bei 50% wird abwechselnd Ein-Aus-Ein-Aus... (200 mal in der Sekunde) ans Leuchtmittel gesendet, das ergibt den halben Strom und somit 50% Lichtstärke.

Probleme mit dem Dimmen

Falsche Ansteuertechnik Phasenanschnitt und Phasenabschnitt

Wenn LED-Leuchtmittel oder LED-Treiber nicht explizit als "dimmbar" gekennzeichnet sind, funktionieren Phasenanschnitt und Phasenabschnitt nicht oder nicht zufriedenstellend. 

Eingebaute Elektronik in Retrofit-LED-Leuchtmittel

LED arbeiten mit Gleichstrom. Zum Glätten eines Gleichrichters sind oft Kondensatoren in LED-Leuchtmittel eingebaut. Ein Kondensator speichert kurzzeitig Energie, wodurch der Kondensator das Herunterdimmen "ausgleicht" und kein Dimmen erfolgt. Das führt meist auch zum Pfeifen des Leuchtmittels beim Dimmen.

Solche Kondensatoren finden sich nicht nur in 230VAC-Retrofit-LED-Leuchtmittel, sondern auch in 12VDC-Retrofit-LED-Leuchtmittel.

 

 

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Kommentar

  1. Sven Müller sagt:

    Zumindest bei LEDs gibt es noch die Variante über Strom-geregelte Strom/Spannungs-Versorgung. Diese kommt aber wenn, dann meist nur in einzeln dimmbaren Geräten zum Einsatz, da sie recht starken Fertigungsschwankungen unterlegen ist.

    (Daher hier auch nur als weiterführenden Kommentar und nicht in den Text integriert)