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Allgemeines

Der Logitech Media Server (oft als LMS abgekürzt) ist derzeit wohl die günstigste Möglichkeit, ein Multiroom-Audio-System aufzubauen.
Die kostenlose Open Source Server-Software wurde ursprünglich von Slim Devices entwickelt, dann von Logitech übernommen und Open Source gestellt. Die Software hat eine rege Entwickler-Community.
Die Serversoftware kann unter Windows, Linux und Mac betrieben werden. Zudem kann man den LMS bei einigen NAS-Herstellern als "App" installieren.
Als Player können Windows, Linux (z.B. Raspberry Pi), Android- und iOS-Geräte und natürlich die Original-Squeezebox von Logitech verwendet werden.
Als Fernbedienung/Steuerung der Player gibt es das Webinterface sowie kostenlose bzw. auch kostenpflichtige Apps für alle Plattformen.
Der LMS kann sowohl unterschiedliche Musikquellen in unterschiedlichen Räumen abspielen, als auch Räume gruppieren und synchron abspielen. 

Unterstützt werden als Audioquelle Musikdateien auf einem lokalen Speicherplatz wie auch verschiedene Streamingdienste. Durch das Plugin-Konzept können eine Vielzahl von Funktionserweiterungen installiert werden.

 Diskussion und Fragen zur Anleitung hier im loxforum.com.

Aufbau

Beim Logitech Media Server handelt es sich nur um eine Software, die unter verschiedenen Betriebssystemen installiert werden kann. Die Systemanforderungen sind bescheiden: Eine Netzwerk- und Internetanbindung, ausreichend Festplattenspeicher für lokale Musik (oder Einbindung eines NAS), und etwas RAM und CPU-Power, um die Musik-Datenbank zu verwalten. Ein ausgedienter Desktop-PC oder Laptop reicht meist aus. Manche NAS-Hersteller bieten den LMS als App in deren Betriebssystem an.

Die Abspielgeräte, die sogenannten Player, werden in den Räumen - den "Zonen" - verteilt. Der Player kann wiederum ein Windows- oder Linux-PC, ein Minicomputer (Raspberry Pi) oder ein Mobiltelefon oder Tablet sein. Die Player-Software ist teilweise kostenlos, oder für Mobilgeräte als (teils kostenpflichtige) App verfügbar. Der Player benötigt zusätzlich einen Verstärker (ein vorhandener HiFi-Verstärker, oder ein Verstärker-Aufsatz für Minicomputer), an den die Lautsprecher angeschlossen sind.

Die Bedienung, die sogenannte Remote, kann über Webinterface, über kostenlose oder kostenpflichtige Apps für iOS und Android, oder über die offene Schnittstelle (die man für die Integration in Loxone verwendet) erfolgen.

Aufbau bei zentral zusammengeführten Lautsprecherleitungen

Hat man Lautsprecherleitungen zentral zu einem Schrank geführt, ist ein Betrieb von LMS ebenfalls möglich.

Abweichend von der oben gezeigten Skizze werden alle Player (beispielsweise mehrere Raspberry Pi) im zentralen Schrank eingebaut. Zusätzlich benötigt man für jede Zone einen 2-Kanal-Verstärker.

Bei zentralem Aufbau ist es sinnvoll, einen Mehrzonenverstärker einzusetzen. Dabei werden alle Player an die jeweiligen Zoneneingänge des Mehrzonenverstärkers angeschlossen, und entsprechend die Lautsprecher an dessen Ausgänge. 

Integration in Loxone

In folgendem Artikel ist die Integration in Loxone beschrieben: Logitech Media Server / Squeezebox Player mit Loxone steuern

Trivia

  • Der Loxone Music Server, der von Loxone als "von Grund auf neu und zu 100% für den Einsatz im Smart Home entwickelt" worden sein will, verwendet als Software selbst Logitech Media Server sowie, als Player für die Zonen, Squeezelite, beides seit langem frei verfügbare Open Source Software.