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Ergänzend zu dem kürzlich von Jan Wachsmuth vorgestellten Einbaurahmen möchte ich Euch meinen Vorschlag eines (schon vor einigen Jahren von mir hergestellten) Einbaurahmens für das iPad mini  vorstellen, der sich sowohl in massiven Wänden als auch in Gipskartonständerwänden während der Rohbauphase verwenden lässt.
(Da dies mein erster Artikel ist, bitte ich das schlechte Layout zu entschuldigen und vielleicht finde ich ja auch noch irgendwo eine Möglichkeit, meine Fotos hier noch schöner zu platzieren)

Beschreibung/Anleitung


  1. Rohbaurahmen (Unterteil)

    Der Edelstahl-Rahmen hat eine Einbautiefe von ca. 20mm und hat in der Rückwand und den seitlichen Aufkantungen Bohrungen für eine Befestigung mit Senkkopfschrauben am Untergrund. In der Mitte der Rückwand  befindet sich eine 90x90mm große Aussparung, hinter der in der Wand in einer Unterputzdose zum Beispiel die Stromversorgung und ein Netzteil für USB Spannungsversorung untergebracht werden kann. Dann befindet sich an einem der schmalen Ränder mittig eine Aussparung für das Lightning-Kabel, um das iPad an die Spannungsversorgung anzuschließen. Dann wurden in das Unterteil noch 4 Stehbolzen M4 eingeschweißt, auf die später das Mittelteil des Rahmens gesetzt wird.  Die Grundidee dieses Rahmens war, ein Bauteil zu haben, das relativ unempfindlich im rauhen Baustellenalltag verwendet und bereits im Verlauf der Rohinstallation (vor dem Wandputz oder vor dem Spachteln von Gipskartonwänden) vom Elektriker vormontiert werden kann.

  2. innerer Rahmen (Mittelteil)

    Dieser Rahmen dient als Aufnahme für das iPad Mini, das seinerseits mit einigen Streifen Klettband rückseitig in dem ebenfalls im Rahmen eingeklebten Klettband fixiert wird. In der Rückwand befindet sich ebenfalls eine Aussparung für das Lightning-Kabel.
    Der innere Rahmen kann vor dem Einsetzen in das Unterteil bei Bedarf noch noch mit Unterlegscheiben etwas ausgeglichen werden. Zur Befestigung des Mittelteils auf dem Unterteil - und in erster Linie zur unsichtbaren Befestigung der Frontplatte - habe ich dann Topfmagnete mit 16mm Duchmesser und 4mm Innengewinde verwendet, die auf die den Mittelteil durchdringenden Stehbolzen geschraubt werden.

  3. Frontplatte
    Da die Frontplatte aus Edelstahl und nicht magnetisch war, habe ich in der Position der Haltemagneten auf die Rückseite eine Unterlegscheibe oder 1-Cent-Münze mit Sekundenkleber aufgeklebt - dann klappt das auch mit der magnetischen Haftung.

  4. Abmessungen
    Leider hat Apple die Außenabmessungen der iPad Mini ab Generation 3 geändert, so dass meine jetzige Halterung leider nur bis iPad Mini 2 passt. Für neuere Versionen müsste zumindest der Mittelteil und die Frontplatte angepasst bzw. neu geplant werden.
    Aber dieser Vorschlag versteht sich auch mehr als prinzipieller Lösungsvorschlag.
    Weil ich damals die Teile von einer Metallwerkstatt habe herstellen lassen, habe ich hier noch einige solcher Gehäuse herumliegen, falls jemand daran Interesse haben sollte.   
      
     


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