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Alternativen

Beim Fronius Wechselrichter kann man Werte mittels Push-Service, Modbus oder JSON-API (HTTP) auslesen. Diese Seite hier beschreibt nur das Auslesen mittels Modbus.


Modbus am Fronius konfigurieren

Zunächst muss beim Fronius der Datenexport mittels Modbus eingeschalten werden. Dazu verbindet man sich mi einem Browser mit dem Fronius (einfach die IP-Adresse des Fronius im Browser eingeben) und clickt rechts auf "Settings". Damit gelangt man auf http://<IP-Adresse vom Fronius>/#/settings/common, wo man im Menüpunkt MODBUS die Modbus-Einstellungen machen kann. 

Dort kann man alle Einstellungen belassen wie sie sind, nur "Data export via Modbus" muss auf tcp eingestellt werden. Wichtig ist der Modbus port - der wird später für den Zugriff via Modbus benötigt. Je nach Sunspec Model gibt es zwei verschiedene Einstellungen: float und int+SF. Ersterer für SunSpec Inverter Model 111, 112 oder 113 bzw. SunSpec Meter Model 211, 212 oder 213. Zweiterer für SunSpec Inverter Model 101, 102 oder 103 bzw. SunSpec Meter Model 201, 202 oder 203.

Modbus in der Loxone Config konfigurieren

In der Config beim Miniserver unter Miniserverkommunikation einen neuen Modbusserver anlegen. Dafür gibts einen Menüpunkt sobald der Miniserver ausgewählt wird. Diesen Modbusserver benennen (z.B. "Fronius") und die Adresse inkl. Port eintragen - also "<IP-Adresse vom Fronius>:502".

Danach mittels Menüpunkt "Sensoren und Aktoren" ein Modbus-Gerät hinzufügen. Diesem können dann Sensoren und Aktoren hinzugefügt werden:


Sensoren hinzufügen


Die Beschreibung der Modbus-Sensoren findet man auf der Fronius Seite über die Suche - derzeit unter https://www.fronius.com/de/solarenergie/produkte/eigenheim/anlagen-monitoring/offene-schnittstellen/modbus-tcp und dort als PDF Download. Das Dokument ist sehr ausführlich. Folgende Punkte sind wichtig:

  • Die Startadresse der abzufragenden Tabelle - z.B. "40263" für das Multiple MPPT Inverter Extension Model
  • Den Start Offset des jeweiligen Registers - z.B. "22" für DC Power
  • Den Typ des jeweiligen Registers - z.B. "uint16" (= unsigned int) für DC Power
  • Die Einheit des jeweiligen Registers - z.B. "W" (= Watt) für DC Power
  • Der Skalierungsfaktor des jeweiligen Registers - z.B. "DCW_SF" = Register DCW_SF mit Start-Offset 5

Mit Hilfe dieser Werte können dann in der Loxone Config die entsprechenden Sensoren angelegt werden:

  • IO-Adresse = Startadresse + Offset - 1
  • Befehl = 3 - Read holding register (4x) - entspricht dem Function code 0x03
  • Datentyp = Typ des jeweiligen Registers
  • Einheit = <v> plus Einheit des jeweiligen Registers
  • Korrektur = Skalierung mittels Formelbaustein 10^<Skalierungsfaktor>, wobei der Skalierungsfaktor mittels eines weiteren Sensors ausgelesen werden muss
  • Validierung - ist z.B. bei uint16 nötig, da es bei Fronius von 0-65534 geht und 65535 (lt. Fronius NaN) manchmal fälschlicherweise geschickt wird












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